zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

24. Oktober 2017 | 09:45 Uhr

ludwigslust : Ludwigslust als Standort stärken

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Rund 70 Teilnehmer diskutierten gestern beim 2. Wirtschaftsfrühstück in der Sparkasse am Alexandrinenplatz über Gegenwart und Zukunft

von
erstellt am 05.Jun.2014 | 07:00 Uhr

Rund 71 Prozent der Befragten würden den Standort Ludwigslust weiterempfehlen: Das ist das Ergebnis einer Umfrage zum Marketingkonzept der Stadt im Jahr 2013. Angenehm leben und erfolgreich arbeiten, dafür bietet Ludwigslust viele Beispiele, wie gestern Vormittag Henrik Wegner, der Wirtschaftsförderer der Stadt, vor und 70 Teilnehmern am 2. Wirtschaftsfrühstück darlegte. Dieser fand in Kooperation mit dem Unternehmerverband Westmecklenburg, der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, der Stadt Ludwigslust und mit dem Handels- und Gewerbeverein Ludwigslust in den Räumen der Sparkasse am Alexandrinenplatz statt. Den Standort Ludwigslust als Mitglied der Metropolregion Hamburg prägen starke Unternehmen aus der Nahrungswirtschaft, der Bau-und Baustoffindustrie, der Elektro- und Maschinenindustrie sowie des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Ansiedlung neuer Firmen auf den freien Flächen im Gewerbegebiet Großer Kamp und im Industriegebiet Stüdekoppel ist schnell und unbürokratisch möglich. A14-Anbindung, Tunnelprojekt, Tourismusentwicklung, Marketingstrategie und Verkehrskonzept - all das und vieles mehr kam bei diesem zweiten Treffen zur Sprache.


Miteinander statt übereinander reden


Das Motto von Björn Mauch, Leiter der Abteilung Firmenkunden bei der Sparkasse, dass es besser sei, miteinander statt übereinander zu reden, griff auch Wolfgang Reiner Hildesheim auf. Der Präsident des Unternehmerverbandes Westmecklenburg e.V. sagte, diese Zusammenkünfte sind gut, um sich besser kennen zu lernen, miteinander vieles anzupacken, die Region zu stärken. Dabei sei für ihn das Tunnelprojekt wichtig. Bürgermeister Reinhard Mach erläuterte den Anwesenden, dass die Stadtvertreter auf ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben haben für eine Planungsvereinbarung mit der DB Netz AG. Für dieses Projekt seien aus dem Topf VDE 2, Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, Fördergelder zu bekommen. Nur sollten die Planungen für ein kreuzungsfreies Bauwerk nicht so lange dauern wie in Wismar, wo die Planungen 1998 begannen. Wilhelm Schefe, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Westmecklenburg e.V., der das Wirtschaftsfrühstück moderierte, gab zu bedenken, dass selbst bei einer normalen Planungszeit der Tunnel erst im Zeitraum von 2018 bis 2020 entstehen könnte. Bürgermeister Reinhard Mach brachte die Grundaussage des gestrigen Treffens auf den Punkt: „Wir müssen enger zusammenarbeiten. Wir haben als Stadt mit den Unternehmen seit Jahren gut kooperiert. Nur gemeinsam sind wir stark. Ist das nicht der Fall, könnten wir in der Achse zwischen Schwerin und Wismar zu den Verlierern gehören.“ Dabei gelte es, auch die Entwicklung des Städtedreiecks Ludwigslust-Neustadt-Glewe und Grabow voranzutreiben. „Es wäre schön, wenn es gelänge, im Dreiklang der Städte die Ansiedlung eines Industrieparks gemeinsam zu gestalten“, so Wilhelm Schefe. Henrik Wegner verwies auf das Regionale Entwicklungskonzept A14, das wird in diesem Jahr begonnen und 2015 beendet. Für Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe wird ein regionales Tourismuskonzept entstehen. Außerdem wird eine Machbarkeitsstudie zur Breitbandversorgung aufgelegt, um die Unternehmen in den Gewerbegebieten besser mit schnellem Internet zu versorgen, wie es Wirtschaftsförderer Wegner formulierte. „Uns geht es darum, den Wirtschaftsstandort Ludwigslust im Drehkreuz des Nordens zusammen mit Ihnen als Unternehmern bekannter zu machen.“ Torsten Hinrichs vom Vorstand des HGV und Mitglied der Wählergruppe Alternative für Ludwigslust (AfL) hätte sich gewünscht, dass die hier versammelten Vertreter von Unternehmen Hinweise und Anstöße gegeben hätten, was wichtig ist und worauf es ankommt. „Wir brauchen Sie als Wirtschaft, um voranzukommen“, so Torsten Hinrichs.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen