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Ludwigsluster Tageblatt

17. Dezember 2017 | 01:25 Uhr

Ludwigslust : Lkw-Fahrer mit 68 Sachen geblitzt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bei frühmorgendlichen Verkehrskontrollen in der Wöbbeliner Straße zehn Tempoverstöße festgestellt / Blitzermarathon zeigt Wirkung

von
erstellt am 18.Sep.2014 | 22:00 Uhr

Das Traffi Patrol reagiert, immer wieder gibt es Pieptöne von sich, wenn der Polizeibeamte dahinter den Messknopf drückt. „29, 25, 36 km/h, heute fahren alle vorbildlich“, sagt Polizeioberkommissar Gerno Ziesmann, der gestern Vormittag mit vier weiteren Beamten des Polizeihauptreviers Ludwigslust Geschwindigkeitskontrollen in der Prislicher Straße in Grabow durchführt. Sie gehören zu den insgesamt 400 Polizeibeamten, die gestern in unserem Land im Rahmen des zweiten bundesweiten Blitzermarathons im Einsatz waren.

In den zwei Stunden, in der hier im Tempo-50-Bereich die Kontrollstelle aufgebaut war, fiel kein einziger Verkehrsteilnehmer unangenehm auf. Alle hielten sich an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit, viele blieben sogar darunter. „Die haben das wohl alle aus den Medien erfahren, wo wir stehen und kontrollieren“, so Polizeioberkommissar Ziesmann. Vor allem über die Radiosender würden ja in Minutenabständen die Blitzerstandorte im ganzen Land durchgesagt.

„Das Kontrollergebnis in der Region ist aus unserer Sicht bislang sehr erfreulich“, sagt Hauptkommissar Klaus Wiechmann, der Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust. „An den drei Kontrollstellen am Vormittag in Dömitz, Grabow und in der Neustädter Straße in Ludwigslust gab es in der Zeit von 7 bis 13 Uhr keine Geschwindigkeitsüberschreitungen“, ergänzt Klaus Wiechmann. „Damit ist aus unserer Sicht das Ansinnen des angekündigten Blitzermarathons erfüllt gewesen. Positiv also, dass wir keinen Fahrzeugführer wegen überhöhter Geschwindigkeit aus dem Verkehr ziehen mussten.“

Auch wenn es sich dabei nur um eine Zwischenbilanz handelt, weil die Großkontrolle noch bis heute um 6 Uhr dauert, die ersten Ergebnisse stimmen optimistisch. Es wäre nur zu schön, wenn sich aber jeden Tag alle Verkehrsteilnehmer daran halten würden.

Nicht nur Tempoverstöße wurden gestern geahndet, auch jene, die mit ihrem Handy am Steuer telefonieren und gegen die Gurtpflicht verstoßen, wurden herausgewunken. „Insgesamt sieben Verstöße mussten wir bei der Kontrolle gestern von 6.30 Uhr bis 9 Uhr in der Roggenfelder Straße in Dömitz nahe des Schulzentrums feststellen“, ergänzt Polizeioberkommissar Ziesmann. Dabei handelte es sich um Gurtverstöße und technische Mängel, so z.B. an der Beleuchtung. Wie PI-Sprecher Klaus Wiechmann ergänzt, gab es in Grabow keine Verstöße, in der Neustädter Straße in Ludwigslust mussten zwei Kraftfahrer angehalten werden.

Vor dem angekündigten Blitzermarathon überprüften Beamte des Polizeihauptreviers Ludwigslust in den frühen Morgenstunden des Donnerstags in der Wöbbeliner Straße in Ludwigslust die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit. „Dabei mussten wir zehn Überschreitungen feststellen. Bei 50 km/h für Pkw war der schnellste mit 68 km/h unterwegs. Bei den Lkw-Fahrern, für die die Tempo 30 gilt, brachte es der Spitzenreiter auf 64 km/h“, so Klaus Wiechmann.

Wenig erfreulich war auch die Messbilanz der Autobahnpolizei, die gestern von 7 bis 13 Uhr auf der B 106 zwischen Wöbbelin und Goldenstädt ihre Kontrollstelle hatte. Auf der 100-er-Strecke gab es sage und schreibe in dieser Zeit 74 Tempoüberschreitungen. Der Schnellste brachte es auf 131 km/h. Klaus Wiechmann: „Das zeigt uns, auch wenn der Blitzermarathon positive Ergebnisse vorweisen kann, dass verstärkte Kontrollen auch weiterhin notwendig sind.“

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