Ludwigslust : „Literarische Steine“ enthüllt

Während die beiden Architekten Constanze Altemüller und Elmar Torinus den ersten „Literarischen Stein“ mit einem Zita von Gertrud von le Fort enthüllen, gibt Karl-Heinz Dommerich Erläuterungen zur Autorin und Schriftstellerin.  Fotos: Michael Seifert
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Während die beiden Architekten Constanze Altemüller und Elmar Torinus den ersten „Literarischen Stein“ mit einem Zita von Gertrud von le Fort enthüllen, gibt Karl-Heinz Dommerich Erläuterungen zur Autorin und Schriftstellerin.

Vorhaben gehört zum Projekt „Kunst im Raum in Ludwigslust“ / Radtour zum 3. Tag der Städtebauförderung endete vor dem „Gelben Salon“

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15. Mai 2017, 12:00 Uhr

Die Teilnehmer der Fahrradtour zum 3. Tag der Städtebauförderung von Neustadt-Glewe über Grabow bis Ludwigslust unter der Leitung des treuhänderischen Sanierungsträgers GOS ließen sich am Sonnabend in der Nachmittagssonne vor dem „Gelben Salon“ des Ludwigsluster Kunst- und Kulturvereins (Kukululu) Kaffee und Kuchen schmecken. Drinnen im Ausstellungsraum des Hauses Schlossstraße 29 hängten unterdessen Elmar Torinus und Constanze Altemüller vom Architektur-Atelier Berlin Schautafeln zum Kunstprojekt „Literarische Steine“ an die Wände. Die feierliche Enthüllung der vier Steine, die historischen Persönlichkeiten gewidmet sind, die jede auf ihre Weise eine besondere Beziehung zur Barock- und Lindenstadt haben, war der Schlusspunkt dieses Aktionstages, der inzwischen zum 3. Mal bundesweit stattfand.


„Kunst im Raum“ vor 15 Jahren entwickelt


Constanze Altemüller hatte mit ihrem Kollegen Elmar Torinus vor knapp 15 Jahren das Konzept „Kunst im Raum in Ludwigslust“ entwickelt, das auch die „Literarischen Steine“ beinhaltet. „Grundidee ist die Verbindung von der Alexandrine zum Schloss“, sagt Constanze Altemüller. Der erste Stein steht am Alexandrinenplatz, der letzte kurz vor der Schlossbrücke. Zitate von Theodor Heuss, Heimatdichter Johannes Gillhoff, der in Glaisin geboren wurde und in Ludwigslust die „Mecklenburgischen Monatshefte“ herausgab, und von Schriftstellerin Gertrud von le Fort, die als Tochter eines Großherzoglichen Kommissars für Polizeiangelegenheiten in Ludwigslust einen Teil ihres Lebens in der Lindenstadt verbracht hatte, sind auf den Steinen verewigt. Karl-Heinz Dommerich, ehemaliger Lehrer und versierter Stadtführer, sprach einleitende Worte zu Gertud von Le Fort, deren „Literarischer Stein“ als erster von den beiden Berliner Architekten feierlich enthüllt wurde. Franz Zimpel, der die Aussagen von Theodor Heuss den kunstinteressierten Teilnehmern der Radtour näherbrachte, und Hartmut Brun, der auf das Wirken und die Beziehung des Dichters Johannes Gillhof zu Ludwigslust einging, waren am Sonnabend weitere Protagonisten dieser bedeutenden Enthüllungsaktion unter Motto „Kunst im Raum in Ludwigslust“.

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