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Nach Schüler-Attacke : Lehrerin aus Krankenhaus entlassen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Heute führen die Schulpsychologinnen am Ludwigsluster Gymnasium weiteres Gespräch mit der Klasse

von
erstellt am 26.Jun.2014 | 20:45 Uhr

Die vor knapp einer Woche durch den Fußtritt eines 14-jährigen Schülers verletzte Lehrerin des Gymnasiums Ludwigslust ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte gestern eine Sprecherin des Bildungsministeriums in Schwerin auf SVZ-Nachfrage. „Wenn die Kollegin wieder fit ist, dann wird sie auf uns zukommen und wir werden dann alles weitere besprechen“, so Schulleiter Ekkehard Detenhoff gestern Nachmittag im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung.

Am Mittwochabend war die Lehrerin aus der Klinik entlassen worden. Es stünden aber noch Ergebnisse von verschiedenen medizinischen Untersuchungen aus, so Detenhoff, der aus diesem Grund auch noch nicht genau sagen könne, wie es der Pädagogin gehe.

Vom Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust Klaus Wiechmann war zu hören, dass die Ermittlungen in dieser Sache noch andauern und Schülerbefragungen noch stattgefunden haben.

„Der Schüler besucht derzeit nicht das Gymnasium. Am Freitag werden die drei Schulpsychologen, die zurzeit noch an der Schule tätig sind, noch mal mit der betroffenen Klasse reden. Und ich gehe dann davon aus, dass es ein abschließendes Gespräch sein könnte“, ergänzt der Schulleiter. Zugleich fügte er hinzu, dass die Schule in einem Brief der Familie ein Gesprächsangebot unterbreitet habe, wenn es ihrerseits Gesprächsbedarf gebe.

Am vergangenen Freitag war der Neuntklässler während eines Streitschlichtungsgesprächs in der Schule ausgerastet und hatte der Lehrerin gegen den Kopf getreten. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Über die weitere Zukunft des Schülers werde dann in den nächsten Tagen beraten. Das Schulgesetz sieht dafür verschiedene Ordnungsmaßnahmen vor, so Ekkehard Detenhoff, ohne aber schon ins Detail gehen zu wollen. „Das werden wir in Ruhe machen und uns die Zeit nehmen, maßvolle Entscheidungen zu treffen“, so der Schulleiter.

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