Polz : Leben im orientalischen Rhythmus

Suhana Janta hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und verbringt die Nachmittage am liebsten tanzend in ihrem Studio.
Suhana Janta hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und verbringt die Nachmittage am liebsten tanzend in ihrem Studio.

Sie liebt den Rhythmus, die Bewegungen, die Musik – Suhana Janta widmet ihr Leben dem orientalischen Tanz

svz.de von
26. September 2015, 07:00 Uhr

Alles begann als Idee für ein besonderes Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter. Susann Janta möchte für sie einen Tanz einstudieren. Ein tunesischer Freund fängt an, Musik zu spielen und animiert Suhana, wie sich Susann Janta mit Künstlernamen nennt, zum Tanzen. Da entdeckt Suhana ihr Talent und ihre Leidenschaft für den orientalischen Rhythmus.

Doch ihre Begeisterung für Tanz und Musik entdeckt sie schon viel früher. Schon im Kindesalter muss ihre Mutter ständig neue Schuhe kaufen, weil bei den alten die Sohlen durchgetanzt sind. Das Tanzen liegt ihr im Blut, denn auch ihre Großmutter tanzte zu der musikalischen Untermalung des Großvaters am Klavier. Heute wiederholt sich die Geschichte, denn seit 2007 steht Suhana mit ihrem Lebensgefährten Castano, der mit bürgerlichem Namen Carsten Schuhmann heißt, auf der Bühne und tanzt und bewegt sich zu den Klängen seiner Musik. Seit 1996 wohnt Suhana Janta mit ihren zwei Töchtern, 20 und 24 Jahre, in einem kleinen Haus in Polz, wo sie sich ein eigenes Tanzstudio eingerichtet hat, in dem sie auch andere Menschen regelmäßig im Tanz unterrichtet. SVZ-Volontärin Jacqueline Worch stellte der Tänzerin in ihrem Studio die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Optimistisch, menschlich und authentisch in Fröhlichkeit durchs Leben gehen und jeden Moment davon genießen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

An heißen Tagen ist mein Lieblingsplatz auf meiner marrokanischen Terrasse unter den Eichen. Wenn ich allerdings in Polz spazieren gehe, sitze ich am liebsten unter einem Baum mit Blick auf die Löcknitz.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Beamtin, genauer gesagt als Amtsinspektorin (flüstert sie mit einem Grinsen).

Und wofür haben Sie dann ihr erstes Geld ausgegeben?

Für die Miete glaube ich.

Wo findet man Sie am ehesten?

Vormittags im Büro und nachmittags bin ich immer in meinem Studio am Tanzen.

Was stört Sie an anderen?

Wenn jemand nicht authentisch ist und stattdessen vorgibt, etwas zu sein, das er nicht ist.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Michael Jackson und mein Lebensgefährte Castano.

Was würden Sie gerne noch können?

Ich wäre gerne wieder so beweglich wie früher. (lacht)

Was bedeutet Ihnen persönlich Glück?

Meine Kinder und mein Lebensgefährte sind mein Glück, weil sie mich erden und jeden Tag glücklich machen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Dalai Lama.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?

Gemüse und Käse – vor allem Käse ist ganz wichtig, denn ich bin eine richtige Käsetante.

Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?

Ich bin da sehr offen ich mag die orientalische Küche, die chinesische, die italienische. Ich probiere alles einmal aus.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese immer mehrere Bücher. Momentan ist es mal wieder „Sidata“ von Hermann Hesse und ein Buch vom Dalai Lama, in dem er über das Glück schreibt.

Worauf könnten Sie niemals verzichten?

Auf Lachen – das wäre schrecklich.

Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?

Mein Lebensgefährte und ich wollen unbedingt nach Marokko fahren.

Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?

Optimistisch.

Wo ist für Sie Heimat?

Da, wo meine Lieblingsmenschen mich umgeben und ich mich einfach wohl fühle.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten?

Zuerst würde ich mir drei weitere Wünsche wünschen. Dann würde ich mir wünschen, dass unsere Projektarbeit an den Schulen noch besser läuft und dass wir mit dem, was wir tun, Erfolg haben. Und meine nächsten drei Wünsche wären, dass wir Glück haben, dass das Finanzielle stimmt und dass wir weiterhin gesund bleiben.

Verraten Sie uns etwas, was kaum jemand über Sie weiß?

Ich habe ein Permanent Make-up.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Susanne Kramer aus der Kramserei in Klein Krams.

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