zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

14. Dezember 2017 | 01:55 Uhr

Dammereez : „LaubFeuer“ im Landschaftspark

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Gelungene Veranstaltung am Sonnabend in Dammereez / Mehr als 3100 Besucher zog es bei schönem Herbstwetter nach Dammereez

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 07:00 Uhr

Einmal im Jahr scheint das sonst so beschauliche Dammereez förmlich aus allen Nähten zu platzen. Unzählige Fahrzeuge säumten auch am vergangenen Sonnabend die Dorfstraßen, wobei die Ortsgruppe Dammereez der Freiwilligen Feuerwehr schon von Beginn an konsequent dafür sorgte, dass sich das Verkehrschaos beim diesjährigen „12. LaubFeuer“ in Grenzen hielt. Erstmalig in der Geschichte des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und beliebten Herbstmarktes fand dieser nicht wie gewohnt am letzten Oktoberwochenende statt, sondern wurde aufgrund des Reformationstages um eine Woche vorgezogen.

„Bei seiner Premiere im Jahr 2004 wollten lediglich etwa fünfhundert Besucher durch unseren englischen Landschaftspark schlendern, um die regionalen Angebote der zwanzig anwesenden Aussteller in Augenschein zu nehmen“, erinnerte sich Dirk Foitlänger vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe an die Anfänge des „LaubFeuers“ vor elf Jahren.

Seitdem ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der Besucher und Händler kontinuierlich gestiegen. Das sei das Ergebnis einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen dem Förderverein Dammereezer Park e.V. als Veranstalter, dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und den Fördervereinen der UNESCO-Biosphärenreservate.

„Eigentlich benötigen wir im Vorfeld des Herbstmarktes keinerlei Treffen oder Absprachen, denn jeder der Beteiligten weiß schon seit vielen Jahren genauestens, welche Arbeiten anliegen und was jeweils organisiert werden muss“, erzählt Gabriela Bloch, die neue 1. Vorsitzende des Fördervereines Dammereezer Park e.V.. Dieser hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zum Ziel gesetzt, den englischen Landschaftspark zu erhalten und ihn in seiner Schönheit an die folgenden Generationen weiter zu geben.

„Hierzu soll unter anderem auch das alljährliche „LaubFeuer“ beitragen, schließlich wird durch dieses Herbstfest ein Teil der anfallenden Kosten für die Parkpflege gedeckt“, ergänzt Gabriela Bloch. Und wer am vergangenen Sonnabend bei bestem Herbstwetter den Weg nach Dammereez fand, konnte beim Anblick der den Park säumenden Laubbäume auch schnell erkennen, warum die Organisatoren ihr Herbstfest seinerzeit als „LaubFeuer“ bezeichneten:

„Die Bäume tragen in dieser Jahreszeit leuchtend buntes Laub, das nicht nur uns an die Farben des Feuers erinnerte und so der Name für diese Veranstaltung geboren wurde“, erinnerte sich Dirk Foitlänger im Gespräch mit der SVZ.

Erstmalig in der Geschichte des Herbstmarktes konnten besonders die kleinsten Besucher ihren Mut auf der eigens für diesen Tag installierten fünfzig Meter langen Seilbahn unter Beweis stellen, die zwischen zwei großen Parkbäumen verspannt wurde. Horst Tomkowitz von der Arbeiterwohlfahrt Lauenburg zeichnete sich am Sonnabend für diese Attraktion verantwortlich. „Wir waren bereits im Mai dieses Jahres zum Probeaufbau hier im Dammereezer Park, um geeignete Bäume für unsere Seilanlage zu finden, die über ein Gefälle von etwa einem Meter verfügt“, erzählt Tomkowitz. Letzterer organisiert bereits seit mehr als dreißig Jahre Survivaltrainings für Kinder und Jugendliche in Lauenburg und Umgebung.

Aber auch beim Schmieden von Apfelbaumhaken mit dem hauptberuflichen Archäologen Dr. Frank Andraschko gleich im Eingangsbereiches des Parks kamen besonders die kleinen Besucher des 12. „LaubFeuers“ voll auf ihre Kosten.

„Unsere Besucher schätzen ganz besonders die Vielfalt an regionalen Produkten sowie das abwechslungsreiche Kulturprogramm unseres Herbstmarktes, das schon seit seiner Premiere von einer atemberaubenden Feuershow beschlossen wird“, sagt Dirk Foitlänger, der sich am Sonnabend über mehr als 3100 Besucher freuen konnte.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen