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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 10:13 Uhr

Neu Kaliss : Larissa neuer Star im Stall

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Landeskontrollverband zeichnet sechste 100 000-Liter-Kuh der Neu-Kalisser Agrargenossenschaft aus

von
erstellt am 26.Sep.2014 | 07:00 Uhr

Sie heißen Sarah, Sonne, Clara, Berta, Dora und Larissa, und sie sind allesamt Stars. Den sechs Milchkühen ist gemeinsam, dass sie jede für sich bereits 100 000 Liter Milch in ihrem Leben gegeben haben. Larissa erhielt am Donnerstag eine große blaue Anerkennungsschleife, und der Landwirtschaftsbetrieb, dem sie gehört, einen Prämienteller vom Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (LKV).

Die MFM Agrargenossenschaft Neu Kaliß eG (MFM = Milch-Fleisch-Marktfrucht) hält 1800 Rinder. „Davon sind 430 Milchkühe, 180 Mutterkühe und der Rest für Nachzucht und Vermarktung“, sagt Otto Kirchner, Geschäftsführer der Genossenschaft.

So ein 100 000-Liter-Ergebnis ist schon etwas Besonderes, auch wenn es inzwischen nicht mehr so sensationell ist. Mehrere der über 600 LKV-Mitgliedsbetriebe haben bereits so eine Spitzenkuh im Stall stehen. „Dass es in Neu Kaliß bereits die sechste Auszeichnung ist, ist aber schon eine besondere Leistung“, unterstreicht Eckhard Kuntzsch, der Vorsitzende des Kreiskontrollvereins. Die Spitzenkühe würden ganz normal wie die anderen Rinder auch gehalten.

Viele Leute sind an diesem Morgen in die Heiddorfer Milchviehanlage gekommen, um die schwarzbunte Larissa zu betrachten und zu ehren. Die zeigt sich eher aufgeregt wegen der ungewohnten Menschenansammlung.

Die Holstein-Friesian-Kuh Larissa ist mittlerweile elf Jahre alt und hat acht Laktationsperioden hinter sich. Darunter wird die Zeitdauer verstanden, in der die Kühe Milch geben. Normalerweise ist dies die Zeit von der Kalbung bis zum „Trockenstellen“ vor der nächsten Geburt – in der Regel 305 Tage. Eine normale Milchkuh absolviert in der Regel vier Laktationsperioden.

Larissa stammt aus der eigenen Nachzucht der Genossenschaft. So wie die Neu-Kalisser Landwirte alles selbst gewinnen, was sie benötigen. „Wir kaufen lediglich geringe Mengen Sojaschrot hinzu, alles andere produzieren wir selbst“, sagt Otto Kirchner.

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