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Airbeat One in Neustadt-Glewe : Kurze Wege für sicheres Festival

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Veranstalter lud Polizei, Ordnungsamt und Rettungskräfte zum Rundgang auf das Flugplatz-Gelände in Neustadt-Glewe ein

Ab heute wird Neustadt-Glewe zum Mekka für Fans elektronischer Musik, genauer gesagt der Flugplatz: Zum 15. Mal findet bis Sonntag das „Airbeat One“-Festival statt. Mit DJ Tiësto, Armin van Buuren und zahlreichen weiteren Top-Künstlern trifft sich das „Who-is-Who“ der europäischen Elektro-Musikszene nahe der Burgstadt. Um den Besuchern ein möglichst stress- und sorgenfreies Festival-Erlebnis zu ermöglichen, trafen sich gestern Veranstalter Rolf und Sebastian Eggert mit den Verantwortlichen von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und dem ASB.

Veranstalter Sebastian Eggert hofft auf viele Gäste und ein gelungenes Festival. Die bisherigen Zahlen bestätigen seine Hoffnung: Rund 28  000 Karten wurden im Vorfeld des 15. „Airbeat One“-Festivals verkauft. Auch bei der Jubiläumsveranstaltung gibt es wieder viele Neuerungen zum Vorjahr. „Dieses Jahr haben wir uns entschieden, die Fahrgeschäfte mit in den Festivalbereich zu integrieren“, erklärt Eggert. Dadurch könnten die Festivalbesucher ohne viel Aufwand auch zwischendurch eines der Fahrgeschäfte nutzen. In den besonderen Genuss eines Swimmingpools kommen „Vip“-Besucher des Festivals, erläutert Eggert: „Bei einer Höhe von einem Meter ist unser Pool 70 Meter lang und 20 Meter breit. Dank eines Heizers wird das bis zu 30 Grad warm.“ Außerdem können sich Besucher im „Vip“-Bereich die Nägel pflegen und massieren lassen. Erstmals neu auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe ist in diesem Jahr außerdem die „Q-Dance“-Bühne. Eggert sieht in ihr eine Bereicherung des Festivals: „Die Jungs aus den Niederlanden achten bei ihren Bühnen auf jedes Detail. Unsere Gäste werden begeistert sein.“ Am Sonnabend und Sonntag werde es neben dem Feuerwerk auf der Mainstage außerdem auch eine einzigartige Light- und Pyro-Show an der neuen Bühne geben, verspricht Eggert.

„Ebenfalls vor Ort auf dem Festivalgelände ist die Polizei. „Zwei Beamte werden dauerhaft vor Ort sein und als Ansprechpartner für Konzertbesucher dienen“, sagt Polizeirat Wulf Nehls. Laut dem stellvertretenden Leiter der Ludwigsluster Polizeiinspektion beschränke sich die Präsenz der Polizei ansonsten aber auf Verkehrs- und üblichen Kontrollen im Umfeld des Festivals. „Am Sonntag und Montag kontrollieren wir die abreisenden Festivalbesucher auf Drogen. Das ist kein Geheimnis, das war auch in den Vorjahren schon so“, so Nehls. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Feuerwehr und Rettungsdienst setzt die Polizei auf direkte Verständigung. „Wie in den Vorjahren nutzen wir kurze Wege. Neben unseren Kollegen ist gleich der ASB mit seinen Sanitätern und Notärzten, die Feuerwehr ist im Notfall auch nicht weit“, erklärt der Polizeirat.

Ein System, das sich bewährt hat. Nicht nur für die Polizei, sondern auch für die Rettungskräfte. „Wir sind in diesem Jahr mit 50 Sanitätern und drei Notärzten vor Ort“, erläutert Andreas Seel vom Arbeiter-Samariter-Bund, Kreisverband Boizenburg/Grabow. „Festivalbesucher können zu uns rund um die Uhr kommen“.

Bei solch großen Veranstaltungen sei das laut Seel notwendig, auch wenn es im Großen und Ganzen kaum Probleme gäbe. Im Vorjahr mussten 30 Festivalbesucher mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Den Rest versorgen und pflegen wir vor Ort“, so Seel weiter.

Gemeinsam mit den Veranstaltern Rolf und Sebastian Eggert wollen die Sicherheits- und Rettungskräfte den Musikfans aus ganz Europa einen schönen Empfang und ein gelungenes Festival auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe bieten. „Meine Musik ist das zwar nicht. Aber warum sollen junge Menschen nicht nach Neustadt-Glewe zum Feiern kommen? Ist doch schön, wenn bei uns so ein großes Festival stattfinden kann“, sagt Polizeirat Nehls. Die Festivalbesucher sehen das bestimmt ähnlich.

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erstellt am 12.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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