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Sanierung Schloss Ludwigslust Teil 4 : Kunstvolle Zeitmesser

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Herzog Friedrich beschäftige eigenen Hofuhrmacher und Mechaniker, um seine Sammlung zu vergrößern

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Kunstvolle Uhren waren neben Möbeln wichtige Ausstattungsstücke in allen Räumen des Schlosses, verstand man sie doch als Sinnbilder göttlicher Ordnung. Ausgesprochen umfangreich und vielgestaltig muss die Uhrensammlung Herzog Friedrichs gewesen sein, schließlich beschäftigte er eigene Hofuhrmacher und Hofmechaniker in Ludwigslust. Durch Schenkungen, Ankäufe und Auftragsarbeiten vergrößerte sich seine Sammlung. Entsprechend seinem Interesse an der Wissenschaft, speziell der Mathematik, der Mechanik, der Hydraulik oder der Optik, hatte er bereits in seinem Studierzimmer des alten Jagdschlosses eine Menge mechanischer Instrumente zu stehen. So schrieb der englische Gelehrte Thomas Nugent 1766: „Mechanische Kunstwerke sind hier so viele, daß es mir unmöglich fällt, sie hier alle zu beschreiben.“.

Eine Pendule in Form eines Säulenstumpfes mit Vasenaufsatz (1770) des französischen Hofuhrmachers Ferdinand Berthoud (1727–1807) ist erstmals auf dem Porträt des Herzogs Friedrich, 1772 gemalt von Georg David Matthieu, nachweisbar. Friedrich hatte im Schloss Ludwigslust eine umfangreiche Uhrensammlung zusammengetragen. Herzogin Luise Friederike erwarb für Ihren Gemahl diese Uhr bereits 1770 in Paris.

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