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Neustadt-Glewe : Kultur für Einwohner und Touristen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend berät über verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Eigendarstellung

svz.de von
erstellt am 15.Mär.2017 | 08:04 Uhr

Ein vielseitiges Museums- und Kulturangebot schaffen und festigen, das sowohl Einheimische als auch Touristen gleichermaßen begeistert und in unserer Region hält – mit diesem Anspruch gründete sich vor gut einem Jahr der Regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend. Auf der Mitgliederversammlung, die am Mittwochmorgen auf der Burg in Neustadt-Glewe stattfand, standen vor allem die Themen Öffentlichkeitsarbeit und gegenseitige Vernetzung der Mitglieder im Mittelpunkt.

„Ich finde, dass unsere Gegend gar nicht so „gries“ ist.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeisterin Doreen Radelow die anwesenden Mitglieder des Verbundes auf der Burg in Neustadt-Glewe. Gemäß Rotationsprinzip finden die Treffen immer in verschiedenen Häusern statt, damit sich die Mitglieder untereinander und die jeweilige Arbeit besser kennen lernen können. Den Verbund dieser 15 Mitglieder, der von dem Bundesforschungsprojekt „Regiobranding“ begleitet und durch die Lokale Aktionsgruppe LEADER „SüdWestMecklenburg“ unterstützt wird, will man in Zukunft noch besser nutzen, um die regionale Identität zu erhöhen und die Vielfältigkeit der Region zu präsentieren, sagte Henry Gawlick, Direktor des Museums für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge in Hagenow. Ramona Ramsenthaler, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, betonte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung des Faktors Museen und Ausstellungen hinsichtlich der kulturellen Bildung und der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Henrik Wegner, Vorstandsvorsitzender des Kunst- und Kulturvereins Ludwigslust e.V. und Sprecher des Museumsverbundes, stellte in dem Jahresplan für 2017 die Aktionen vor, an denen die Mitglieder teilnehmen können. Dazu zählen unter anderem der Internationale Museumstag (21. Mai), der Tag des offenen Denkmals (10. September) und diverse Stadtfeste. Außerdem betonte er, dass man den Austausch untereinander noch verbessern und die jeweils anderen Angebote auch im eigenen Haus anwerben könnte. Ein großes Ziel ist in diesem Jahr außerdem die Veröffentlichung eines gemeinsamen Flyers. „Ich hoffe, dass wir dieses Projekt bis Mitte des Jahres gemeinsam realisieren können“, so Wegner.

Auch wenn sich alle Mitglieder einig waren, dass man mehr Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für den Verbund, die Museen und Ausstellungen benötigt, herrschte bei der Idee, eine App für den Museumsverbund zu entwerfen, zunächst Uneinigkeit. Einige Mitglieder waren unsicher, ob alle den notwendigen Aufwand und die Kapazitäten aufbringen können. Denn neben den großen Museen gibt es auch kleine Ausstellungen. Auch das fehlende technische Wissen stand zur Debatte. Letztendlich wurde das Interesse und die grundsätzliche Idee zu einer App einstimmig beschlossen. Und mit dem Einwurf „Im Notfall können wir ja immer noch die Reißleine ziehen“ sah man dem Vorhaben gleich entspannter entgegen.

Zum Abschluss der Veranstaltung nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, gemeinsam mit Museumsleiterin Britta Kley die aktuelle Ausstellung in der Burg Neustadt-Glewe zu besuchen.

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