Gross Laasch : Konflikten im Körper auf der Spur

Juliane Reincke ist zertifizierte PSE-Therapeutin.
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Juliane Reincke ist zertifizierte PSE-Therapeutin.

Juliane Reincke ist zertifizierte PSE-Therapeutin

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16. Januar 2016, 07:22 Uhr

Juliane Reincke übt einen außergewöhnlichen Beruf aus. Sie ist zertifizierte PSE-Therapeutin. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Psychosomatische Energetik nach Dr. med. Reimar Banis. Was das bedeutet, kann jeder Interessent in einer Broschüre nachlesen, die es in der Praxis der Groß-Laascherin gibt. Danach entstand PSE aus der Erkenntnis, dass vielen Beschwerden und ernsthaften Erkrankungen unbewusste seelische Störungen zugrunde liegen, die sich im Körper und im „feinstofflichen Energiefeld“ manifestieren. Die Methode sei 1997 erstmals vorgestellt worden und werde mittlerweile in über 20 Ländern weltweit angewandt. Nach Auffassung der PSE behindern vor allem verdrängte seelische Traumata (Konflikte) den Fluss der Lebensenergie. Die seelischen Verletzungen werden in 28 Konflikte unterteilt, die es zu finden gilt. Ansatz: Jeder Mensch hat in seiner Geschichte persönliche Verletzungen erlitten – mit oder ohne Erinnerungen daran. Die Auswirkungen zögen sich von A wie Asthma bis hin zu Z wie Zappelphilipp, heißt es.

„Man kann nicht sagen, dass die Konflikte auf eine bestimmte Alters- oder Geschlechtsgruppe von Menschen beschränkt sind“, sagt die Therapeutin. Vielmehr behandelt sie Kinder ab ca. drei Jahren, und der bisher älteste Klient ist 81 Jahre alt. Menschen, die sich auf das „Abenteuer“ der PSE einlassen, fühlen sich anschließend nicht nur wohler, sondern sind auch sensibler, was den Umgang mit ihrem Körper betrifft, ist sie überzeugt.

Übrigens sind diese seelischen Konflikte kein Phänomen der modernen Gesellschaft, es gab sie vielmehr zu allen Zeiten.

Juliane Reincke findet diese Form der Komplementärmedizin sehr spannend und beschäftigt sich seit dreieinhalb Jahren damit. Basis ist eine abgeschlossene Heilpraktikerausbildung. „Ich habe stets das Bedürfnis, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass ich Skorpion bin“, lächelt die Therapeutin.

Für ihre Arbeit wendet Juliane Reincke auch ein Diagnose- und Therapiegerät an, das bereits in der russischen Raumfahrtmedizin eingesetzt ist, wie sie erklärt, allerdings noch nicht anerkannt im Sinne der Schulmedizin sei. Wer in ihre Praxis kommt, erhält nach einem umfangreichen Check individuelle therapeutische Tropfen und Empfehlungen, wie seinen Problemen beizukommen ist.

Annett und Dietmar Schmitt führen die „Landstuben“.

Annett und Dietmar Schmitt führen die „Landstuben“.

 

Fränkische Küche ist Spezialität in den „Landstuben“

Annett und Dietmar Schmitt führen die „Landstuben“ mit 40 Plätzen. Spezialität ist die fränkische Küche. Dietmar Schmitt stammt aus Franken. So gibt es „Schäufele“ (Schulterstück vom Schwein). Der Renner zum Fest war Ente ohne Knochen mit Pflaumensoße, Rotkohl und böhmischen Knödeln. Immer am ersten Sonntag im Monat ist Tanztee. Auch einen Partyservice bieten die „Landstuben“ an.

Malen ist eines der Highlights im Jugendclub.

Malen ist eines der Highlights im Jugendclub.

 

Gut besuchter Jugendclub – nächster Höhepunkt Ferienspiele im Februar

Montag bis Freitag ist jeden Nachmittag bis 17.30 Uhr Jugendclub in Groß Laasch. Zwölf bis 15 Kinder und Jugendliche kommen im Schnitt pro Tag hierher. Die Altersspanne ist breit – sechs Jahre alt muss aber sein, wer Freizeitstunden im Jugendclub verbringen möchte. Nächstes Highlight sind die Ferienspiele im Februar. Seit 2005 leitet Susanne Liedtke den Jugendclub.

Dietlinde Schmidt ist fast den ganzen Tag in ihrem Shop.

Dietlinde Schmidt ist fast den ganzen Tag in ihrem Shop.

 

Backshop als Kommunikationspunkt mitten im Dorf gelegen

Den Laascher Backshop von Dietlinde Schmidt kann man mit Fug und Recht als Kommunikationszentrum des Dorfes bezeichnen. Die gebürtige Groß-Laascherin hat früher als Verkäuferin gearbeitet und auch Kauffrau im Einzelhandel gelernt. Dietlinde Schmidt bietet nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch wichtige Lebensmittel des täglichen Bedarfs an.

Jugendwart Raik Mellmann gehört zu den Stützen der Wehr.
Uwe Köhnke

Jugendwart Raik Mellmann gehört zu den Stützen der Wehr.

 

Aktive Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr von Groß Laasch

73 Mitglieder hat die Groß-Laascher freiwillige Feuerwehr. Hier wird eine aktive Jugendarbeit betrieben, denn neben den 37 Einsatzkräften gibt es 13 Mitglieder der Jugendwehr und noch einmal acht bei den ganz Kleinen, der Floriangruppe mit den Sechs- bis Zehnjährigen. Wir werden noch weiter über die Wehr berichten.

GLCC-Präsident Heino Kühl (l.), die aktuelle Narrenkönigin Celine Stappat und ihr Vorgänger Horst Stelzner
Privat

GLCC-Präsident Heino Kühl (l.), die aktuelle Narrenkönigin Celine Stappat und ihr Vorgänger Horst Stelzner

 

Karnevalisten geben Gas für Höhepunkte der 35. Session

Der Groß-Laascher Carnevals-Club 81 e. V. bereitet sich gerade auf einen weiteren Höhepunkt der närrischen Saison vor. Die erste Galaveranstaltung findet am 30. Januar im Grabower Schützenhaus statt. Es ist alles vorbereitet, denn die neue Narrenkönigin, die durch die 35. Session führt, ist gewählt. Celine ist schon viele Jahre Vereinsmitglied und im Elferrat für die Jugendarbeit verantwortlich. „35 Jahre sind vergangen, der GLCC mischt die Jahreszahlen zusammen!“ – so das Motto 2015/16.

Claudia Polkoschek, Dr. Sabrina Zahradnik, Cindy Lübbe (v. l.)

Claudia Polkoschek, Dr. Sabrina Zahradnik, Cindy Lübbe (v. l.)

 

Sie sind zuständig, wenn es Hund, Katze und Co. nicht gut geht

Dr. Sabrina Zahradnik, die Tierärztin, sowie die tierärztlichen Fachangestellten Cindy Lübbe und Claudia Polkoschek sind das Team der Tierarztpraxis in Groß Laasch. Seit dem Sommer 2013 bietet Sabrina Zahradnik ihre Hilfe an, wenn es Hund, Katze und Co. mal nicht so gut geht. Die Rat suchenden Besitzer kommen nicht nur aus dem Dorf. „Man staunt manchmal, woher sie alle sind“, gesteht die Praktische Tierärztin. Im Frühjahr/Sommer wird sie eine neue Praxis im Dorf bauen.

Andrea Weinke-Lau ist die Vorsitzende von Groß-Lasch-Flexibel.

Andrea Weinke-Lau ist die Vorsitzende von Groß-Lasch-Flexibel.

 

Groß-Laasch-Flexibel: Bilderrahmen und noch einiges mehr

Zwölf Mitglieder hat der Verein Groß-Laasch-Flexibel gegenwärtig. „Wir verlassen uns bei unseren Projekten nicht darauf, dass es von irgendwoher Geld gibt, sondern versuchen selbst etwas auf die Beine zu stellen“, sagt die Vereinsvorsitzende Andrea Weinke-Lau. Bekannte Projekte sind bisher zum Beispiel die Bilderrahmen im Kulturhaus, die bereits zu mehreren Ausstellungen inspirierten. Wir berichten ausführlicher in einer unserer nächsten Ausgaben.

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