Ludwigslust : Knallbonbons am Rosenmontag

Eine futuristische Darbietung im Neonlicht und buntem Nebel.
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Eine futuristische Darbietung im Neonlicht und buntem Nebel.

Techentiner Carnevalsclub zündete am gestrigen Abend in der Ludwigsluster Stadthalle noch einmal ein karnevalistisches Feuerwerk

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03. März 2014, 14:26 Uhr

„Dem Mecklenburger Karneval geht nie die Puste aus“, sang gestern Abend Helmut Mergel in der gut gefüllten Ludwigsluster Stadthalle und brachte dabei die Gäste der Rosenmontagssitzung des Techentiner Carnevalclubs (TCC) gleich so richtig in Stimmung. Die Aktiven des TCC brachten unter dem Motto „Von Hollywood bis Babelsberg dreht der TCC ein Filmkunstwerk“ mit ihren Darbietungen die Halle so richtig zum Beben. Sie bewiesen, dass sie auch zum Ende der närrischen Saison in diesem Jahr noch gut drauf sind und die Närrinnen und Narren aus der Barock- und Lindenstadt von den Sitzen reißen können. Ob die Funkengarde, die Techentiner Blitze, die Techentiner Spatzen, die Blauen Funken, Die Generäle, Golden Eyes, Hot Angles und natürlich vorneweg der Elferrat zeigten, wie viel Spaß und Lebensfreude das schönste Fest im Jahr den Menschen bringen kann. Der Mecklenburger Karneval, und hier ganz speziell der Techentiner, erbrachte nicht nur am gestrigen Abend den Beweise, dass wir uns mit den Karnevalsvereinen in unserer Region vor den großen Auftritten der Jecken in den nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Karnevalshochburgen nicht verstecken müssen. Und das können auch die Vertreter der befreundeten Karnevalsvereine aus Spornitz und aus Groß Laasch bestätigen, die bei der gestrigen gut zweistündigen Rosenmontagssitzung unter den Gästen weilten. Herzlich mit einem dreifach donnernden „Techentin helau“ von TCC-Präsidentin Ingrid Röhlcke begrüßt, sahen sie, was die Techentiner Aktiven so alles zu bieten haben. Ein Kracher war z.B. der Finanzminister des Elferrates Dirk Kaschig, der als Bütten-Till herrlich über aktuell-politische Geschehnisse nicht nur in der Bundesrepublik und der Welt, sondern auch über lokale Themen herzog, wobei die Überquerung und der Fahrstuhl in Lulu ganz schlecht wegkamen. Wunderbare Tanzarrangements der Funken, Showtänze der Sternengarde, auch der futuristisch anmutende Auftritt unter dem Motto „Das Experiment“ von Alma und Alwine riss die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. „Wir freuen uns, dass es den Leuten auch in diesem Jahr wieder gut gefallen hat. Der Rentnerkarneval und die Galasitzungen waren ausverkauft. Wir hatten ein super Publikum, das begeistert mitging“, war von Marita Jahnke, der 2. stellvertretenden Vorsitzende des Vereins zu hören, die natürlich auch der Techniker- und Org-Gruppe Lob aussprach, die stets für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen sorgt. „Gegenwärtig zählen wir rund 160 Aktive und Helfer, die jüngsten sind vier, die ältesten Mitglieder 65 Jahre alt. Und dann haben wir natürlich auch noch Ehrenmitglieder, die uns die Treue halten.“

Um den Nachwuchs braucht dem TCC nicht bange sein, denn die drei Prinzenpaare aus der Krippe, aus der Kita und der Schule, die gestern Abend auch ihren Auftritt hatten, werden sicher eines Tages in die Fußstapfen des aktuellen Prinzenpaares Sandy I. und Maik I., treten. Aber so ganz zu Ende ist die Session für die Techentiner noch nicht: Am Aschermittwoch wird einer guten Tradition folgend symbolisch eine Strohpuppe als Prinzessin auf dem Areal der Firma GIB, wo man gemütlich feiert, unter Aufsicht der Techentiner Feuerwehr verbrannt. Mit diesem Brauch wird nicht nur die Saison, sondern auch der Winter verabschiedet. An diesem Tag wird ebenso das Motto für die neue Saison verkündet. Und zudem fährt an diesem Tag nach der Feier noch eine Abordnung des TCC zum Präsidententreffen des Landes MV nach Friedland. Also: Dem Techentiner Karneval geht nie die Puste aus!

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