Ludwigslust : Klinikum für gute Ausbildung geehrt

Agentur für Arbeit zeichnet Westmecklenburg-Klinikum „Helene von Bülow GmbH - Krankenhaus Ludwigslust mit Zertifikat aus

svz.de von
18. Dezember 2013, 17:42 Uhr

„Die Ausbildung in ihrer Einrichtung verdient höchsten Respekt.“ Mitdiesen Worten würdigte Dirk Heyden, Chef der Schweriner Arbeitsagentur, gestern die Arbeit des Westmecklenburg Klinikums „Helene von Bülow GmbH“-Krankenhaus Ludwigslust. Der Agenturleiter überreichte Geschäftsführer Probst Jürgen Stobbe im Stift Bethlehem das Zertifikat für Nachwuchsförderung der Bundesagentur für Arbeit. Damit wird das hervorragende Engagement des Klinikums in der Ausbildung gewürdigt.

In der Beruflichen Schule des Klinikums werden gegenwärtig 90 Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege dauert drei, in der Alten- und Krankenpflegehilfe eineinhalb Jahre. Stiftsprobst Stobbe: „Wir bieten auch eine akademische Weiterbildung, so dass Absolventen unser Haus mit einem akademischen Abschluss verlassen können.“

Neben der rein fachlichen Ausbildung nimmt im Klinikum, zu dem neben dem Stift Bethlehem in Ludwigslust das Krankenhaus Hagenow gehört, auch die Ethik als Unterrichtsfach einen breiten Raum ein. „In der Ausbildung geht es dabei um die innere Standhaftigkeit“, erläuterte Jürgen Stobbe und führte weiter aus: „Dabei spielen solche Fragen eine wichtige Rolle wie man zum Beispiel mit schwer krebskranken Patienten umgeht oder auch mit Verstorbenen.“

Jürgen Stobbe konnte auch berichten, dass es in den letzten Jahren durchweg gute Abschlussquoten und Abschlusszeugnisse am Klinikum gab: „Wir bilden unseren eigenen Nachwuchs aus, können aber leider nicht alle Ausgebildeten behalten und geben sie mit einer Träne ab.“ Die Resonanz aus den Einrichtungen, an denen die Absolventen tätig sind, sei positiv.

Während der Auszeichnungsveranstaltung im Stift am gestrigen Mittwoch berichtete Lisa Boldt über ihre gegenwärtige Ausbildung. Die 20-Jährige möchte Krankenschwester werden und sagte: „Es ist ein sehr vielseitiger Beruf. In der praktischen Ausbildung auf den Stationen lernt man immer wieder Neues kennen. Und es ist ein schönes Gefühl, wenn die Patienten so dankbar sind. Dann weiß ich, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe.“

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