ludwigslust : Kleinste Ludwigsluster treffen sich

Erstes Babytreffen in der Lindenstadt gut angenommen. Raum für Austausch, Anregungen und Verbesserungsvorschläge

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06. November 2017, 19:00 Uhr

Vor der Tür zahlreiche Kinderwagen und Autositze, im Saal viele neugierige Babys mit ihren Eltern – im Zebef fand jetzt das erste Baby-Treffen der Stadt Ludwigslust statt. Zukünftig soll es regelmäßig veranstaltet werden und den Eltern einen Raum zum Erfahrungsaustausch sowie Kontakte knüpfen bieten und auf kinderfreundliche Angebote in der Stadt aufmerksam machen. Zur Premiere gab es für die jüngsten Ludwigsluster einen Rucksack voll mit kleinen Geschenken.

Jedes Baby wird von Bürgermeister Reinhard Mach persönlich an der Tür begrüßt. Insgesamt 12 kleine Ludwigsluster und Eltern folgten der Einladung der Stadt zum ersten Babytreffen. „Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, das ist eine schöne Idee von der Stadt“, erklärt Jana Bennühr, die mit Sohn Oscar zum Treffen gekommen ist. Eingeladen waren insgesamt 41 Babys, die im ersten Halbjahr des Jahres geboren wurden. „Es hätten natürlich auch gerne noch mehr kommen können, aber ich denke, das ist ein guter Start“, so Reinhard Mach.

Der Bürgermeister betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig der Stadt der Kontakt zu den Babys und Eltern sei und zeigte sich sichtlich erfreut über die ungewöhnlich jungen Veranstaltungsbesucher. Ludwigslust sei in der vergangenen Zeit wieder attraktiver geworden für junge Familien und das solle sich in Zukunft auch nicht ändern. Gesprächspartner vom DRK, Zebef, Landkreis, der Stadtbibliothek und vom Fachbereich Bildung und Soziales der Stadt Ludwigslust nahmen ebenfalls an der lockeren Runde teil, um den Eltern Rede und Antwort zu stehen.

Ein Problem, das alle Eltern beschäftigte, war die Frage nach einem Krippenplatz für ihre Kinder. Viele stehen schon seit Monaten auf der Warteliste und haben bis heute nur eine halbe Zusage, wie ein junger Vater Bürgermeister Reinhard Mach erklärte. Und das, obwohl bei den ersten Babys bereits der erste Geburtstag kurz bevor steht. Mach erklärte, dass dieser Sachverhalt natürlich in der Stadt bekannt sei und wollte dieses Problem noch einmal prüfen lassen.

Für die kleineren Probleme hatte Anke Ballhorn, Leiterin der Stadtbibliothek, eine Auswahl an Büchern für die Eltern zusammengestellt. „Da geht es zum Beispiel um die allgemeine Entwicklung, die Ernährung oder Frühförderung. Wir haben verschiedene Bücher dabei, da Eltern in ihrer Erziehung ja auch unterschiedliche Schwerpunkte setzen.“ Stefanie Eden, die im Zebef in der Familienbildung tätig ist, machte die jungen Familien außerdem auf das Elterncafé aufmerksam, welches immer mittwochs in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Zebef stattfindet.

Im Rucksack, einer Aufmerksamkeit der Stadt und der verschiedenen Partner, gab es dann Überraschungen für Groß und Klein. Darin zu finden waren u.a. Einkaufsgutscheine, Babysöckchen, ein Wärme-Kuscheltier, ein Lätzchen mit dem Logo der Stadt sowie eine Familienbroschüre. Über die Aufmerksamkeit freute sich auch Jana Bennühr. Die 28-jährige Mutter sieht das Treffen als gute Möglichkeit des Austauschs mit anderen Eltern aber auch mit der Stadt. „Es gibt so kleinere Probleme wie fehlende Wickel- oder Stillmöglichkeiten in der Stadt. Und anstatt nur zu meckern, bin ich dafür, so etwas auch anzusprechen. Und das ist hier eine gute Möglichkeit, denn wir haben ja alle dieselben Probleme und natürlich auch Ideen und Anregungen“, erklärt Jana Bennühr.

Bürgermeister Reinhard Mach und die anderen Gesprächspartner nahmen sich Zeit und kamen mit den Familien ins Gespräch. Das nächste Baby-Treffen soll dann im März stattfinden. „Und hoffentlich wird es irgendwann zu einer schönen Tradition unserer Stadt“, so Reinhard Mach.

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