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Ludwigsluster Tageblatt

18. Dezember 2017 | 02:19 Uhr

Grabow : Klein-Matteo guckt Kaninchen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kreisverband präsentierte am Wochenende beste Tiere auf seiner traditionellen Jungtierschau in Grabow

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 07:00 Uhr

Die einen sitzen still in ihrer Ecke, andere hoppeln etwas aufgeregt in ihrem Käfig umher – niedlich sind sie alle: Rund 170 Kaninchen unterschiedlichster Rassen konnten am Wochenende auf der 23. Jungtierschau des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Ludwigslust e. V. bewundert werden.

Gastgeber war der Grabower Verein in seinem Gebäude am Grünen Steig. Insgesamt 40 Züchter bewarben sich mit ihren Tieren um Preise und Pokale. Die Gewinner zu ermitteln, ist keine so leichte Aufgabe. „Wir haben verschiedene Kriterien, die bewertet werden“, erklärt Ausstellungsleiter Axel Ketelhöhn, einer der drei Preisrichter, am Beispiel einer Deutschen Riesenschecke. „Eines der Kriterien ist der Körperbau. Der Körper sollte lang gestreckt, die Ohren gerade sein.“ Anerkannt wird zum Beispiel auch, wenn links und rechts am Kopf je ein Punkt zu sehen ist, ein durchgehender Strich über den Rücken verläuft.

Natürlich geht es auf einer solchen Schau nicht nur um Sieger. Die Züchter wollen ihr Hobby möglichst vielen Menschen näher bringen. Extra aus Dannenberg sind Kim und Sebastian Lehnert mit Söhnchen Matteo nach Grabow gekommen. „Kaninchen sind schöne Tiere und für Kinder ist das natürlich immer schön, sie so nah sehen zu können“, sagt Sebastian Lehnert.

Noch einer ist von Kaninchen begeistert: Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg, der zur Ausstellungseröffnung am Sonnabendmorgen erschien. Wie Bernd Duwe, Vorsitzender des Grabower Vereins, sagt, hat der Bürgermeister stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins.

Was sich am Sonnabend erneut zeigte. „Wir haben bisher keine Trinkwasserleitung in unserem Vereinsgebäude, müssen Wasser immer von daheim mitbringen. Lässt sich da nicht etwas machen?“ fragte Bernd Duwe. Bürgermeister Stefan Sternberg versprach, sich des Problems anzunehmen.

Eine der Auszeichnungen auf der Schau ist der Pokal des Bürgermeisters. Den gab es u. a. für Lina Nele Roock aus Gosewerder im Amt Neuhaus. „Ich habe 30 Farbenzwerge zuhause“, erzählt die Siebenjährige. „Da muss ich viel Gras sammeln, damit sie fressen können.“

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