Klein Krams : „Klein, aber liebevoll“

Vor der Krimskramserei genossen die Gäste das Sommerwetter bei kühlen Getränken und selbstgebackenem Kuchen. Fotos: Schulze (2)
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Vor der Krimskramserei genossen die Gäste das Sommerwetter bei kühlen Getränken und selbstgebackenem Kuchen. Fotos: Schulze (2)

Frauen-Duo aus Klein Krams eröffnet die Krimskramserei / Café und Hofladen laden zum Stöbern und Verweilen ein

svz.de von
29. Mai 2017, 12:00 Uhr

Ein bodenständiger Ort in der Natur, der sowohl Touristen als auch Einheimische mit kulinarischen Köstlichkeiten und kunsthandwerklichen Produkten anlockt. Diese Idee haben Susanne Kramer und Barbara Seifert umgesetzt. Am Wochenende eröffneten sie die Krimskramserei, ein Café und Hofladen direkt neben der Kramserei in Klein Krams. „Klein, aber liebevoll – So wie es nach Klein Krams passt“, erklären die Frauen.

Hofhund Lulu begrüßt jeden Gast persönlich. Die Inhaberinnen Susanne Kramer und Barbara Seifert tun es der Hündin gleich und überreichen jedem Gast eine handgefertigte Keramik-Blüte. „Das Töpfern ist eine echte Leidenschaft von mir“, erklärt Susanne Kramer. Der 60-Jährigen gehört die Kramserei, die sich direkt neben der Krimskramserei auf dem eigenen Hof befindet. In dem alten Stallgebäude befindet sich jetzt ein kleiner Hofladen, in dem die Besucher Töpferwaren, Gemälde, Hörspiele, Bücher, Gartendekoration, Pflanzen und vieles mehr erwerben können.

Auch selbstgemachte Müsli, Chutneys und Marmeladen gehören zum Angebot, außerdem gibt es selbstgebackenen Kuchen, kalte und warme Getränke sowie süße und herzhafte Quiches. „Ich bin für das Süße zuständig, Susanne für das Herzhafte. Und das passt gut zusammen“, erklärt Barbara Seifert. Für die Abendstunden, zum Ausklang eines Sommertages, haben sich die Frauen auch schon an einigen Cocktail-Rezepte probiert.

Die Idee zu einem kleinen Café in Klein Krams hatten die beiden Frauen schon länger. „Wir wollen die Gastro beleben, denn hier in der Umgebung gibt es ja nichts mehr“, so Susanne Kramer. Der Name des neuen Ladens entstand in Anlehnung an die Kramserei. „Wir haben ein bisschen mit Namen experimentiert und dann kam dieser dabei heraus. Denn wir bieten ja auch Krimskrams an, aber im positiven Sinne“, erklärt Barbara Seifert.

Bis Oktober wird die Krimskramserei testweise jeden Sonntag in der Zeit von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein. Die Frauen wollen bis dahin sehen, wie das Café angenommen wird und dann entscheiden, wie es weitergeht. „Die Kramser halten uns auf jeden Fall die Treue, das wissen wir“, sagt Susanne Kramer, die von der Unterstützung der Dorfbewohner über all die Jahre begeistert ist.

Am kommenden Wochenende wird die Krimskramserei auch an „Kunst offen“ teilnehmen. Es werden Kunstwerke ausgestellt und Mitmach-Aktionen für Kinder und Jugendliche angeboten.

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