Ludwigslust : Kleidung, Möbel und Beratung

Das Arbeitslosenzentrum „Uns Hüsung“ ist in der Straße Am Schlachthof zu finden.
Das Arbeitslosenzentrum „Uns Hüsung“ ist in der Straße Am Schlachthof zu finden.

Arbeitslosenzentrum „Uns Hüsung“ bietet vielfältige Hilfe für Bedürftige in Sachen Bewerbung und Schulden und ein Lesecafé

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30. März 2018, 12:00 Uhr

Seit nunmehr 16 Jahren gibt es den Sozialfundus im Arbeitslosenzentrum „Uns Hüsung“ in Ludwigslust. Selbstverständlich ist das nicht. „Wir sind froh und sehr dankbar für die Unterstützung“, betont Renate Vogeler, Leiterin des Arbeitslosenzentrums, das sich in der Straße Am Schlachthof befindet. Ohne tatkräftige Hilfe und Spenden wäre all das, was das Zentrum bietet, nicht möglich. „Ich hoffe, dass es auch zukünftig so bleibt“, ergänzt sie.

Noch immer besteht ein hoher Bedarf an Kleidung und Einrichtungsgegenständen, vor allem wenn es um die Erstausstattung geht. Kinderbetten, Küchen sowie Kleiderschränke sind gefragt. „Durch die Zusammenarbeit mit dem Sozialkaufhaus Novilife hat der Kunde eine größere Auswahl“, betont Renate Vogeler. Dabei sei es unwesentlich, ob es sich sich um Deutsche oder Flüchtlinge handele.

Um das Angebot überhaupt möglich zu machen, seien Ehrenamtliche unentbehrlich. „Die Helfer erhalten eine Aufwandsentschädigung, keinen Lohn“, so die Leiterin. Die Tätigkeit bringe aber auch viele soziale Kontakte mit sich und mache so den Anschluss leichter.

Auch wenn Renate Vogeler dankbar für alle Spenden ist, können manche Geräte oder Möbel nicht angenommen werden. Zum Beispiel, wenn sie beschädigt oder gar kaputt sind. „Außerdem ist nur ein Transporter vorhanden, so dass es zu Wartezeiten bei der Abholung von Möbeln kommen kann.“ Deshalb wird gebeten, sich rechtzeitig zu melden.

Auch ein weiteres Angebot des Arbeitslosenzentrums, das Lesecafé, besteht dank Spenden. Dorthin kann man sich zurückziehen, wenn es zu längeren Wartezeiten kommt. Und wenn die Zeit am Ende nicht ausreicht, um ein Buch durchzulesen, kann es gegen eine kleine Spende auch mit nach Hause genommen werden. Zweimal in der Woche – dienstags und donnerstags – kommt der Schuldnerberater ins Haus, um Menschen mit unterschiedlichsten Problemen zu helfen.

Seit 2015 unterstützt eine weitere Mitarbeiterin das Team der Einrichtung im Rahmen des Projekts „Teilhabe am Arbeitsleben“ der Bundesregierung. In ausgewählten Bereichen, wie etwa der Bürgerberatung, berät sie. Aber auch bei der Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben findet man Unterstützung in „Uns Hüsung“, um so den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen.

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