Ludwigslust/Grabow/Neustadt-Glewe : Klares Ja zum Städteverbund

Ein eindeutiges Ja für den Städteverbund von den Bürgermeistern Reinhard Mach (Ludwigslust), Doreen Radelow (Neustadt-Glewe) und Stefan Sternberg (Grabow, v.l.n.r.).  Fotos: Schulze
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Ein eindeutiges Ja für den Städteverbund von den Bürgermeistern Reinhard Mach (Ludwigslust), Doreen Radelow (Neustadt-Glewe) und Stefan Sternberg (Grabow, v.l.n.r.). Fotos: Schulze

Halbzeit für die „Dreiecksgeschichte“ zwischen Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe / Zeit für Rück- und Ausblicke

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27. Februar 2018, 21:00 Uhr

Ein Städteverbund, wie er in ganz Mecklenburg-Vorpommern einzigartig ist: die „Dreiecksgeschichte“ zwischen Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe. Vor knapp einem Jahr wurde dieses regionale Managementprojekt ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, die Kompetenzen der Städte zu bündeln und somit die Region an der Nordachse A 14/A 24 zu stärken. Zur Halbzeit des Projekts trafen sich nun die Bürgermeister und Stadtvertreter der drei Städte auf der Burg in Neustadt-Glewe, um gemeinsam mit der Cima Beratung und Management GmbH eine Zwischenbilanz zu ziehen und die Pläne und Ziele für das neue Jahr vorzustellen.

Die drei Säulen des Regionalmanagements sind ein Tourismusmasterplan, die Positionierung als Wirtschaftsstandort und die regional abgestimmte Wohnraumentwicklung, wie Regina Schroeder von der Cima den Anwesenden erklärte. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit gefördert und basiert auf dem Regionalen Entwicklungskonzept REK A 14. Insbesondere bei der Außendarstellung des Städteverbundes hat sich im vergangenen Jahr viel getan. „Wir sind weg vom Begriff Dreieck und präsentieren uns nun als Städteverbund. Das bringt meiner Meinung nach die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Städten noch besser zum Ausdruck“, erklärte Neustadts Bürgermeisterin Doreen Radelow während ihrer Begrüßung. Außerdem wurde ein gemeinsames Logo entwickelt, welches die drei Säulen vereint, und eine Website eingerichtet. Das neue Logo kam rechtzeitig zur Expo Real, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München, an der der Städteverbund teilnahm. Nur eine von vielen Veranstaltungen, bei denen die „Dreiecksgeschichte“ vertreten war und Kontakte aufbauen konnte.

Ein großes Ziel für dieses Jahr ist der Aufbau einer Gewerbeflächendatenbank. Im Bereich Tourismus wurden die vorhandenen Angebote der Region analysiert, im Herbst soll außerdem ein Workshop mit regionalen und überregionalen Akteuren und Anbietern stattfinden. Beim Thema Wohnen wurden die Einwohner der Region in die Analyse mit einbezogen und nach ihren Wunschvorstellungen befragt. „Das übergreifende Ziel ist es, Ihre Region professionell zu vermarkten und den Leuten von außerhalb zu zeigen, dass hier etwas entsteht“, so Regina Schroeder.

Nach Auswertung und Ausblicken durften die Stadtvertreter selbst aktiv werden. In zwei Gruppen sollten sie darüber diskutieren, in welcher Form der Städteverbund ab 2019 weitergeführt werden könnte und wie die Arbeit dann erledigt wird, so dass die gesamte Region davon profitieren kann. Anfang 2019 endet die Zusammenarbeit mit der Cima, und danach soll der Städteverbund auf jeden Fall weiter bestehen, so die Meinung aller Anwesenden. Vorschlag der Cima ist es, den Städteverbund als Verein weiterzuführen, darüber wollten die Beteiligten allerdings nochmal nachdenken.

Uwe Mantik von der Cima appellierte abschließend an alle, sich als Botschafter des Städteverbundes zu verstehen und sich an der Verbreitung der Informationen aktiv zu beteiligen. „Das kann zum Beispiel eine Signatur in Ihren Mails sein. Ab 2019 müssen sie alleine stehen und gehen, tun Sie etwas für den Erfolg dieses einzigartigen Projekts.“ Die nächste Klausurtagung soll im Herbst stattfinden.

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