Ludwigslust : Klärschlamm in den Ofen

Klärwerk Parchim: Hier türmt sich der aufbereitete Klärschlamm, der zweimal im Jahr als Dünger in der Landwirtschaft ausgebracht wird.
Klärwerk Parchim: Hier türmt sich der aufbereitete Klärschlamm, der zweimal im Jahr als Dünger in der Landwirtschaft ausgebracht wird.

Kreistag befasst sich mit Verbrennung / Müllverbrennungsanlage Ludwigslust im Gespräch

svz.de von
16. September 2015, 07:00 Uhr

Die Gebühr für Abwasser droht perspektivisch zu steigen. Denn Klärschlamm soll künftig nicht mehr auf den Feldern landen, sondern muss aufwendiger entsorgt werden. Das heißt nach derzeitigem Stand: Verbrennung. Das Umweltbundesamt geht vor diesem Hintergrund allgemein von einer geringen Gebührenerhöhung für die Abwasserentsorgung aus. Die Betreiber von Kläranlagen in ganz Deutschland suchen nach Lösungen. Die Verbrennung ist etwa dreimal so teuer wie das Ausbringen auf dem Acker.

Als Unterstützer könnte sich jetzt der Landkreis Ludwigslust-Parchim einschalten. Die Fraktionen Die Linke, SPD, CDU und FDP/AfL des Kreistages starten einen Vorstoß auf der Kreistagssitzung am morgigen Donnerstag: Ihr Beschlussvorschlag zielt darauf, eine thermische Verwertung des Klärschlamms in der Region zu prüfen. Möglicherweise in der Müllverbrennungsanlage in Ludwigslust.

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