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Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 16:46 Uhr

Neustadt-Glewe : Kita-Entscheidung steht bevor

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Neustadt-Glewes Bürgermeister Arne Kröger: Finale Entgeltverhandlung zu „Kiku Kinderland“ Anfang November

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 16:59 Uhr

„Mein Ziel ist es, die Kita ,Kiku Kinderland’ mit dem pädagogischen Konzept zu erhalten.“ Klare Worte von Neustadt-Glewes Bürgermeister Arne Kröger. Und er wird noch deutlicher: „Mich ärgert es, dass in der Stadt manchmal etwas anderes kolportiert wird.“

Die „Kinderzentren Kunterbunt“ (Sitz Nürnberg) hatten im Sommer die Absicht bekundet, die Trägerschaft der Kita zum Jahresende wegen defizitärer Probleme zu kündigen. Ende August aber zog der kaufmännische Leiter von Kiku auf einer Einwohnerversammlung die Kündigung zurück (SVZ berichtete). Allerdings soll die Rücknahme nur Bestand haben, wenn bestimmte Grundlagen vorhanden sind. Stefanie Sorge, Marketingleiterin von Kinderzentren Kunterbunt, gestern auf SVZ-Anfrage: „Wir haben der Stadt einen Maßnahmeplan zukommen lassen, damit die Kita wie bisher weiterarbeiten kann. Diese Maßnahmen sind Grundlage für die Rücknahme der Kündigung. Wir warten jetzt auf eine Rückmeldung durch die Stadt.“

Offenbar geht es dabei unter anderem sowohl um die Schulden aus der Vergangenheit und auch um das künftige finanzielle Konzept. Bürgermeister Arne Kröger verweist seinerseits darauf, dass hier neben der Stadt auch andere Beteiligte mitwirken: vom Landkreis Ludwigslust-Parchim bis hin zum Sozialministerium MV. „Ich hatte mit dem Staatssekretär im Sozialministerium ein gutes Gespräch“, sagt Kröger dazu, ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen.

Laut Bürgermeister gab es zuletzt bereits Verhandlungen. „Anfang November erwarten wir die finale Entgeltverhandlung zwischen dem Landkreis (laut Kindertagesförderungsgesetz MV örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe – d. Red.) und Kiku, an der auch die Stadt teilnehmen wird“, sagt Kröger. Mitte November soll die Stadtvertretung eine Vorlage erhalten, die ein abschließendes Ergebnis beinhalten wird.

Auf eine entsprechende Frage Kröger abschließend: „Ich gehe auch fest davon aus, dass die Beschäftigungsverhältnisse der Erzieherinnen grundsätzlich gesichert sind.“

 

 

 

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