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Ludwigsluster Tageblatt

17. August 2017 | 10:06 Uhr

Grabow : Kirchenplatz vor Neugestaltung

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Baustelle in der Grabower Innenstadt wird aktuell eingerichtet / Ab dem 1. November werden die ersten Arbeiten beginnen

Bald werden wieder Baufahrzeuge anrücken und das Bild am Kirchenplatz in Grabow bestimmen. Die zweite Etappe des Sanierungsvorhabens wird Ende Oktober beginnen, wie Bürgermeister Stefan Sternberg im SVZ-Gespräch ausführte. „Das ist ja ein lange geplantes Projekt und das ist der letzte große Platz in der Innenstadt, der noch nicht saniert ist.“

Zusammen mit der Kirchengemeinde habe sich die Stadt viele Gedanken gemacht, wie der Platz gestaltet werden soll. „Sehr offen und einladend und vor allem ist die gute Erreichbarkeit der Kirche zu gewährleisten“, ergänzt Stefan Sternberg. Es wird Wert auf Sitzgelegenheiten gelegt, neue Lindenbäume werden nach einem entsprechenden Pflanzplan in die Erde gebracht, da die alten Bäume vor fast einem Jahr entnommen wurden. „Wir haben auf diesem Gebiet mit der Kirche partnerschaftlich sehr gut zusammengearbeitet, unter dem Aspekt, den Kirchenplatz als öffentlichen Paltz für die Grabower zur Verfügung zu stellen“, so der Bürgermeister.

Und es ist auch ein spannendes Areal, denn es könnte sein, dass auch wieder Gräber gefunden werden und der Archäologe wieder seine Arbeit aufnimmt. „Das kommt aber darauf an, wie tief die Baumaßnahmen in die Erde gehen“, ergänzt Stefan Sternberg. Über den Ablauf der Baumaßnahme im Detail informierte gestern Bernd Knaack vom Sanierungsträger GOS Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung aus Ludwigslust. „Am vergangenen Freitag fand dazu eine Bauanlaufberatung statt. In dieser Woche erfolgt durch die bauausführende Firma Haack & Stewering die Baustelleneinrichtung, verbunden mit den erforderlichen Genehmigungen für die Verkehrsregelungen. Und ab dem 1. November, werden dann schon die ersten Arbeiten beginnen“, so der Projektentwickler. Die ersten Oberflächen werden aufgenommen, verbunden mit den ersten Tiefbauarbeiten zur Regenentwässerung der Kirche, die ab dem 7. November erfolgen und auch von der Firma Haack & Stewering ausgeführt werden. Der Baubetrieb ist nicht nur für die gesamte Baumaßnahme, sondern auch für die Platzgestaltung verantwortlich. Für das Vorhaben ist eine Bauzeit bis Ende Frühjahr 2017 vorgesehen. „Je nachdem, wie sich die Baumaßnahme entsprechend der Witterung entwickelt“, so Bernd Knaack, der die Maßnahme als bedeutend für die Gestaltung des gesamten Kirchenplatzes im Grabower Innenstadtbereich bezeichnet.

Das Bauprojekt ist die Fortsetzung des ersten Abschnitts Rathausgasse und Durchgang Kirchengasse und erhält durch das Wirtschaftsministerium eine finanzielle Unterstützung aus Städtebaufördermitteln in Höhe von 230  000 Euro. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 329  000 Euro.

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erstellt am 24.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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