Ludwigslust : Kindertraum aus Wasser und Eis

Ausgelassene Kids auf einem Wasserspielplatz. Für Ludwigslust könnte dieses Bild Realität werden.
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Ausgelassene Kids auf einem Wasserspielplatz. Für Ludwigslust könnte dieses Bild Realität werden.

Stadtwerke-Geschäftsführer präsentiert vor Handels- und Gewerbeverein Ludwigslust Ideen für Freifläche hinter Wasserturmweg

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03. Juni 2016, 19:00 Uhr

Ein Wasserspielplatz zwischen Wasserturmweg und Helene-von-Bülow-Straße, im Winter verwandelt in eine Eisbahn – diese Idee nahmen die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins Ludwigslust und Umgebung (HGV) mit lebhaftem Interesse auf. Stadtwerke-Geschäftsführer Wulf-Peter Bosecke hat sie am Donnerstagabend im Hotel „Erbprinz“ als eine mögliche Gestaltungsvariante präsentiert. Die anderen Möglichkeiten sind eine Grünfläche oder ein Parkplatz.

Die HGV-Mitglieder hatten die Vorstellung der möglichen Nutzung bereits beim 25-jährigen Jubiläum der Stadtwerke zur Kenntnis genommen und wollten sich nun näher darüber informieren lassen. Der wieder gewählte Vorstand mit Torsten Hinrichs, Torsten Sobanski und André Klüner hatte die Anregung aufgegriffen und den Geschäftsführer der Stadtwerke eingeladen.

Die 5000 Quadratmeter große Fläche hinter dem Küchenstudio muss ohnehin saniert werden. Hier war früher die Gasversorgung beheimatet. 370 000 Euro hätten die Stadtwerke für die Sanierung zurückgestellt, so Wulf-Peter Bosecke. Seine Idee: Durch die Verlegung von Rohren unter der Oberfläche gäbe es die Möglichkeit, im Winter dort Kühlmittel hineinzugeben und damit die nötigen Bedingungen für eine Eisfläche zu schaffen. Im Sommer könnte die Installation von verschiedenen Elementen für einen vielseitigen und damit für Kiddies interessanten Wasserspielplatz sorgen.

Einige Mitglieder des HGV sicherten an diesem Abend spontan ihre finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben zu. Die könnte sich vor allem auf die Anschaffung verschiedener Elemente für den Spielplatz konzentrieren. „Dies wäre eine hervorragende Lösung angesichts des geplanten Eigenheimstandortes in der Nähe an der Dömitzer Straße“, so HGV-Vorstandsmitglied André Klüner. Vergleichbares gäbe es in der Region nicht, so dass ein solches Projekt auch gut für die Außenwirkung von Ludwigslust sei, so Klüner.

In der Nachbarschaft, ungefähr dort, wo die Mopedstrecke der Kinder- und Jugendwerkstatt des Freizeitzentrums Zebef ist, wurde bereits ein Abenteuerspielplatz des Freizeitzentrums vorgesehen. „Das würde sich mit dem nun angedachten Projekt wunderbar ergänzen“, findet Stadtvertreter Uwe Langmaack.

Während die Anwesenden an diesem Abend voller Begeisterung waren, dämpft Bürgermeister Reinhard Mach zu große Erwartungen. „Ich finde diese Idee schlau, aber es ist noch zu früh, über eine tatsächliche Verwirklichung zu sprechen“, unterstreicht er.

Auf einer Planungsrunde in der kommenden Woche wolle sich die Stadtverwaltung mit dem Projekt beschäftigen. Für Bürgermeister Mach ergeben sich viele Fragen. Zum Beispiel: „Wie passt die durch die Gasversorgung kontaminierte Fläche mit dem Projekt eines Kinderspielplatzes zusammen? Würden die Genehmigungsbehörden da mitgehen?“

Wulf-Peter Bosecke sieht das Projekt technisch lösbar. Das hat er am Donnerstagabend zum Ausdruck gebracht.


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