Techentin : „Kinder hinterfragen sehr viel“

Ursula Sanguinette präsentiert ihr neues Buch „Morgenerwachen“.
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Ursula Sanguinette präsentiert ihr neues Buch „Morgenerwachen“.

Ursel Sanguinette aus Techentin veröffentlichte neues Buch „Morgenerwachen“ / In ihren Werken spiegeln sich eigene Erlebnisse wider

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03. Juli 2014, 07:00 Uhr

„Eine Amsel singt ihr Morgenlied, ihr Köpfchen im Rhythmus des Liedes schwingend...“ So beginnt ein Gedicht im neuen Buch von Ursel Sanguinette. Titel des Werkes: „Morgenerwachen“. Es ist nicht der erste Band der Techentinerin, die gemeinsam mit Elke Ferner, Christine Möbius und Günter Möller zu den bekannten „Ludwigsluster Schreiberlingen“ gehört.

In ihren Gedichten und Geschichten beschreibt die gelernte Kindergärtnerin meist eigene Erlebnisse. Die Werke spiegeln Natur und Leben in ihrer ganzen Vielfalt wider. Einen Schwerpunkt dabei bilden Kinder. Als Erzieherin hatte die heute 70-Jährige immer einen engen Bezug zu ihnen, wie übrigens auch heute noch als inzwischen fünffache Großmutter. „In meinem Beruf habe ich den Kleinen oft und gerne Märchen vorgelesen, damit sie mittags einschlafen. Die Geschichten habe ich mir damals selbst ausgedacht und niedergeschrieben, was mir großen Spaß machte“, blickt sie zurück.

Ihre eigentliche Arbeit als Schreiberin begann aber erst, als Ursel Sanguinette in den Ruhestand ging. „Schreiben ist für mich Freude und auch Lust“, antwortet sie auf eine entsprechende Frage. Und so heißt es auf dem Umschlag ihres neuen Buches „Morgenerwachen“ auch: „Das Verfassen von Lyrik und Prosa hat meinem Leben Abwechslung, Farbenfreudigkeit, einen neuen Inhalt gegeben.“

Das, was sie schreibt hat Ursel Sanguinette, in irgendeiner Art und Weise selbst erlebt. Wie das eingangs erwähnte Gedicht über die Amsel, übrigens das erste Gedicht der Schreiberin ohne Reim. „Ich saß morgens im Wohnzimmer und blickte in unseren Garten. Es war Kirschblüte, eine Amsel saß im Baum, ein wunderschöner Tag“ sagt die Rentnerin.

Ihr Anspruch ist es, dem Leser auf gefühlvolle, aber auch heiterer Art etwas zu sagen und ihn zum Nachdenken anzuregen. „Vor allem Kinder hinterfragen in dieser Hinsicht sehr viel“, weiß sie. So können in ihrem jetzt erschienenen Buch heitere und besinnliche Gedichte, Märchen und Geschichten für die ganze Familie nachgelesen werden. Ursula Sanguinettes Motto lautet nicht nur in diesem Buch: gucken, erleben, schreiben. „Ich bin keine Phantasieschreiberin“, sagt sie.

Und so ist bereits das nächste Buch in Arbeit. Der Arbeitstitel lautet: „Die Erlebnisse des kleinen ’Hollys’“. Viele Jahre lang fuhr Ursel Sanguinette mit Ehemann Burkhard zum Campen, stets mit ihrem Wohnwagen („Holly“) im Schlepp und oft mit ihren Enkeln. Im Buch, dass jetzt in Arbeit ist, beschreibt sie das dabei Erlebte aus der Sicht des „Hollys“.

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