ludwigslust : Kandidaten passieren erste Hürde

Sorgfältige Prüfung der Kandidatenunterlagen: die Beisitzer des Gemeindewahlausschusses Ludwigslust Claus Kayser, Klaus Möller, Barbara Barby und Arnold Lübcke (v. l. n. r.)
Sorgfältige Prüfung der Kandidatenunterlagen: die Beisitzer des Gemeindewahlausschusses Ludwigslust Claus Kayser, Klaus Möller, Barbara Barby und Arnold Lübcke (v. l. n. r.)

Ludwigsluster Gemeindewahlausschuss bestätigt alle eingereichten Wahlvorschläge / 88 Bewerber in Stadt- und Ortsteilvertretungen

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20. März 2014, 07:00 Uhr

Wer in Ludwigslust und seinen Ortsteilen zur Kommunalwahl am 25. Mai antritt, steht fest. 66 Kandidaten bewerben sich um einen der 25 Sitze in der Stadtvertretung. Sie gehören sechs Parteien und einer Wählervereinigung an. Einen Einzelbewerber gibt es ebenfalls. Die weitaus meisten Kandidaten hat mit 25 Frauen und Männern die neue Wählergemeinschaft Alternative für Ludwigslust aufgestellt.

Besonders spannend dürfte es in den beiden 2005 zur Stadt hinzu gekommenen Ortsteilen Kummer und Glaisin werden. In den beiden bis vor neun Jahren eigenständigen Gemeinden werden die Ortsteilvertretungen von den Bürgern direkt gewählt. In Glaisin treten zwei Wählergemeinschaften und zwei Einzelbewerber an. Insgesamt haben Wahlberechtigte die Möglichkeit, zwischen elf Kandidaten zu wählen. In Kummer steht eine Wählergemeinschaft auf der Liste, elf Kandidaten sind es auch hier.

Soweit die Statistik. Bevor die Listen feststanden, hatte der aus sieben Beisitzern bestehende Ludwigsluster Gemeindewahlausschuss jeden einzelnen Namen und die damit verbundenen persönlichen Unterlagen zu prüfen. Eine Prozedur, die Stunden in Anspruch nahm. „Gleichgültig, wie lange es dauert, entscheidend ist die Gründlichkeit“, sagte die stellvertretende Gemeindewahlleiterin Angela Kretzschmar am Rande der Sitzung. So gingen die Unterlagen von Hand zu Hand, jeder einzelne der Beisitzer nahm sich Blatt für Blatt zur Begutachtung vor. Gemeindewahlleiter Jürgen Rades musste hin und wieder Fragen beantworten. Ist das fehlende Kreuzchen hier zu tolerieren oder gar ein Grund, den ganzen Wahlvorschlag abzulehnen? Am Ende gab es zwar den Auftrag, einzelne Korrekturen an Formalien in den Unterlagen vorzunehmen, die Vorschlagslisten an sich wurden aber nicht beanstandet.

Etwas Besonderes ist die Direktwahl der Ortsteilvertretungen, ein Experiment mit Einmaligkeitscharakter MV-weit.

Der Wahlausschuss hat entschieden, dass auf den Stimmzetteln bei den einzelnen Kandidaten auch der Ortsteil verzeichnet wird, in dem sie zu Hause sind. Ziel: so viel wie möglich Transparenz erreichen.

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