ludwigslust : Kampf um Bolzplatz nicht aufgeben

Auch die Spielplatzgestaltung und die Teilnahme am Planspiel Kommunalpolitik sieht der neue Jugendrat als wichtige Vorhaben in diesem Jahr

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28. Februar 2014, 07:00 Uhr

„Wir haben vor, in diesem Jahr vielleicht wieder ein Planspiel Kommunalpolitik zu organisieren. Auch wollen wir uns um einen neuen Bolzplatz für die Freizeitfußballer kümmern, da der alte an der Techentiner Straße dem neuen Kunstrasenplatz des Sportvereins hatte weichen müssen. Nun muss eine andere Alternative gefunden werden“, sagt Sophie Kuropka im Gespräch mit der SVZ. Sie ist als Vorsitzende des Jugendrates Ludwigslust im November 2013 wiedergewählt worden und stand vorgestern der SVZ am Rande der jüngsten Sitzung des Gremiums Rede und Antwort, welche neuen Vorhaben und Projekte die jungen Leute in Angriff nehmen wollen. Es ist die zweite Zusammenkunft des neu gewählten Jugendrates, dessen Mitglieder von der Stadtvertretung für drei Jahre berufen sind. Unter den Mitstreitern von Sophie Kuropka sind auch viele neue Gesichter. Junge Leute, die sich aktiv einbringen wollen in das politische und gesellschaftliche Leben ihrer Stadt. Zu den erfahrenen Mitgliedern zählen Tobias Jungbluth, Joel Knauf, Annabell Kuropka, Dennis Ludwinski, Sophie Sohst, Luisa-Marie Wendt. Neu hinzugekommen sind Paul Tiedke, Melanie Götz, Charlotte Woyke, Lilly Blaudszun, Lukas Krüger, Melvin Buhlmann und Lea Schumacher.

„Es ist gut, dass sich so viele junge Leute gefunden haben, die im Ludwigsluster Jugendrat ehrenamtlich mitarbeiten wollen“, freut sich Sophie Kuropka. Und die nächsten Vorhaben lassen nicht auf sich warten. „So wollen wir am 29. März ein Fußballturnier für Freizeitfußballer organisieren. Und was die Skateranlage auf dem Areal am Goethe-Gymnasium betrifft, so wollen wir uns dafür einsetzen, dass diese saniert wird. Die Skater sind mit dem aktuellen Zustand der Anlage alles andere als zufrieden“, so die Jugendratsvorsitzende.

Auch bei der Gestaltung des Spielplatzkonzeptes wollen sich die Mitglieder des Jugendrates mit einbringen. „Die Bestandsaufnahme ist erfolgt, der Zustand der Plätze ist aufgenommen, aber es gibt noch kein Projekt. Die gesammelten Daten aus der Befragung von Jugendlichen werden dann nach der Bewertung durch den Sozial- und Familienausschuss von der Stadtverwaltung in einem Konzept zusammengefasst, dass dann in der Stadtvertretung beraten wird“, erklärt die junge Frau. Die 21-Jährige könnte sich als weiteres wichtiges Projekt mit Blick auf die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen wieder eine entsprechende Veranstaltung für Jugendliche unter dem Motto „Der heiße Stuhl“ vorstellen. „Dieses Wählerforum im Vorfeld der Bundestagswahlen im Zebef fand bei den jungen Leuten Anklang. Dieserart Veranstaltungen vor den Wahlen geben den Jugendlichen Hilfe bei der Entscheidungsfindung, welcher Partei und welchen Programmen sie ihre Stimme geben sollen. Unentschlossene werden so auch ermuntert, doch zur Wahl zu gehen und bei der Gestaltung der Zukunft unseres Landes und der eigenen Zukunft mitzuhelfen.“

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