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Ludwigsluster Tageblatt

22. Oktober 2017 | 03:13 Uhr

Ludwigslust : Kaleidoskop der Lebensqualität

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Neujahrsempfang der Stadt Ludwigslust mit 300 Gästen und einem sprühenden Rahmenprogramm

svz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Ludwigslust – Lust auf Leben. Das war das Motto des traditionellen städtischen Neujahrsempfangs in der Stadthalle mit rund 300 Gästen. Ein sprühendes Programm – das war es, was die Gäste passend zum Thema vorgesetzt bekamen.

Zum Beispiel das Liedtheater „Live“ mit handgemachter Musik zum Schmunzeln und Nachdenken. Ein Aushängeschild für die Lindenstadt. Manchmal besinnlich, manchmal sentimental, manchmal deftig-provokant – ein Kaleidoskop des Lebens.

Oder die Showtanzgruppe der Musikschule aus Ludwigslust, Nachwuchstänzerinnen und genauso engagiert wie Alwine und Alma vom Techentiner Carnevals Club, die mit ihren Soli für Beifall sorgten.

Und nicht zu vergessen der Trommelwirbel zum Abschluss des Programms. „Los Baterias“ – mit der Trommlergruppe um den Taktgeber und Tierarzt Dr. Alain Foulmann konnten viele zunächst nichts anfangen. Spätestens seit diesem Abend ist das anders, denn das karibische Temperament des Tierarztes, der aus Guadeloupe stammt, überträgt sich in Windeseile auf alle Trommler.

Einen Extra-Trommelwirbel hatten auf jeden Fall diejenigen verdient, die an diesem Abend mit einer Ehrenurkunde der Stadt Ludwigslust ausgezeichnet wurden: Bettina Westermann und Christian Quis kann man nur in einem Atemzug mit dem Luna-Filmtheater in der Kanalstraße nennen. Sie haben das Kino nicht nur wieder erweckt, sondern vergrößert und modernisiert, außerdem bereits bundesweit vergebene Preise eingeheimst. Ingrid Maack ist ebenfalls eine Ludwigsluster Institution. Obwohl ihre Bäckerei in der Clara-Zetkin-Straße schon seit einigen Monaten geschlossen ist, halten noch heute Leute davor an, die einkaufen wollen. Ob auf dem Wochenmarkt oder auf Veranstaltungen, Ingrid Maack war immer dabei.

Ohne Harry Baase läuft kulturell und sportlich im Ludwigsluster Ortsteil Kummer fast gar nichts. Der vitale Senior ist aus dem Dorfleben nicht wegzudenken.

Eine weitere Ehrenurkunde ging an Bodo Thees aus Techentin. Der engagierte Ludwigsluster Gemeindewehrführer setzt sich seit 40 Jahren unermüdlich in der freiwilligen Feuerwehr ein.

„Der besondere Wert für das Leben in unserer Stadt besteht aus dem Miteinander, aus Kontakten, Verbindungen untereinander, lebt von und mit verschiedensten Akteuren, die sich besonderen Herausforderungen stellen, oft über Jahre oder Jahrzehnte. Das tun ganz viele. Nur Einige davon können wir stellvertretend nennen oder gar auszeichnen“, so Stadtvertretungspräsident Helmut Schapper.

Bezogen auf das Teilthema dieses Abends mit Ludwigslust als Gesundheits- und Wohnstandort mit Niveau für alle Generationen hob Jürgen Stobbe, Propst des Stifts Bethlehem und Geschäftsführer des Klinikums Westmecklenburg „Helene von Bülow“ hervor, dass die Hilfe-Landschaft in Ludwigslust vielfältig sei. „Es gehören große Organisationen dazu wie das DRK, Awo, Volkssolidarität mit Pflege und Betreuungsangeboten oder Fahrdiensten. Selbsthilfegruppen organisieren sich und finden ein offenes Zuhause im Zebef oder anderen öffentlichen Räumen“, so Stobbe. Und vor dem Stift könne man eine bunte Vielfalt von ambulanten Fahrzeugen finden.

Bürgermeister Reinhard Mach dankte allen, die Ludwigslust in den letzten Jahren vorangebracht hätten. „An allererster Stelle gilt der Dank all jenen, die dies im Ehrenamt tun“, so der Bürgermeister, der sich damit direkt an die Anwesenden im Saal wandte, denn sehr viele gehören zu diesen Ludwigslustern.

 

 

 

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