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Eigentümer will einstiges Hotel wieder aufbauen : Kai Hagen kauft "Eichenhof"

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Das ehemalige "Hotel Eichenhof" in Heiddorf ist verkauft. Die Immobilie soll wieder zu einem gastronomisch genutzten Haus aufgebaut werden. Der Unternehmer Kai Hagen bekam gestern den Zuschlag im Amtsgericht Ludwigslust.

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2012 | 06:52 Uhr

Heiddorf | Der jahrelange Schandfleck in Heiddorf direkt an der Bundesstraße 191, das ehemalige "Hotel Eichenhof", ist verkauft. Die Immobilie soll wieder zu einem gastronomisch genutzten Haus aufgebaut werden. Gestern Vormittag erhielt der Düsseldorfer Unternehmer und Wahl-Vielanker Kai Hagen den Zuschlag im Amtsgericht Ludwigslust. Über die Kaufsumme wollte sich der Investor nicht äußern.

Aufatmen und Durchatmen bestimmten anschließend die nächsten Stunden für den neuen Eigentümer Kai Hagen, für seinen Berater Rüdiger Spur und für Gemeinde-Bürgermeister Burkhard Thees beim ersten Rundgang durch die Immobilie, die durch Brand, Wind und Wetter zur Ruine verkommen ist. Bürgermeister Thees war über den Verkauf mehr als zufrieden; beschrieb diesen Verkauf als "Sechser im Lotto für die Gemeinde Neu Kaliß". Thees hatte nach mehreren gescheiterten Zwangsversteigerungsterminen eigentlich nicht mehr mit einem Käufer gerechnet. In den zurückliegenden Monaten bereiteten ihm umso mehr notwendige Sicherungsmaßnahmen des Areals immer wieder große Sorgen, da die Kosten durch öffentliche Mittel aus der Gemeindekasse zu zahlen waren. Diese Sorgen sind nun Geschichte, ist Thees überzeugt.

Ein grobes Konzept bestehe, verriet Investor Hagen. "Der neue Eichenhof wird in das Gesamtkonzept mit dem Vielanker Brauhaus und der Dömitzer Hafengastronomie perfekt hineinpassen", zeigte Hagen eine erste Richtung an. Das Haus wird nach Aussagen des Investors wieder als gastronomischer Treff mit Hotel, aber durchaus auch für junge Menschen anziehend aufgebaut. Mit dazu gehöre das Angebot, dem Neu Kalisser Carneval Club (NKCC) wieder das einstige Domizil anbieten zu können. Mit den Aufräumungsarbeiten im Gebäude und auf dem weitläufigen Außenbereich sowie mit den notwendigen Sicherungsmaßnahmen des neuen Privatbesitzes soll sofort begonnen werden, hieß es vom neuen Eigentümer.

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