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Interessengemeinschaft Lewitzerzüchter präsentierte edle Vererber : Junghengste mit begehrten Tugenden

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Das Interesse an der Hengstvorführung kurz vor dem Start der Decksaison war entsprechend groß. In die Techentiner Reithalle von Brigitte Albrecht zeigten sich viele Züchter und Besitzer dieser heimischen Spitzenklasse.

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erstellt am 11.Mär.2012 | 06:26 Uhr

Techentin | Das Interesse an der Hengstvorführung so kurz vor dem Start der Decksaison war entsprechend groß. In die Techentiner Reithalle von Brigitte Albrecht, der Vorsitzenden der Interessengemeinschaft der Lewitzerzüchter in MV, zeigten sich viele Züchter und Besitzer dieser heimischen Spitzenklasse. Geboten bekamen sie Lewitzer Edelblutzucht, das zum einen erst auf dem Weg zum Spitzenhengst, anderseits die erwarteten Vererbungsmerkmale sichtbar zum Ausdruck brachte. Gleich 14 Vererber oder angehende Deckhengste zeigten ihre Qualitäten. Darunter auch der Star, "Alswin", ein 98er-Elitehengst mit einem Stockmaß von 146. Der Braunschecke steht aktuell zurecht auf dem Redefiner Gestüt, wie der leichtgängige und sprunggewaltige Hengst im Freispringen unter Beweis stellte.

Zum besonderen Kreis dieser Hengstschau zählten nicht allein Lewitzer Pferde, es werden auch Deutsche Reitponys, Araber, Araber-Pinto und Pinto-Hunter zur Schau gestellt, erläuterte Mitorganisatorin und Züchterin Susan Bolte aus Deibow vor der gelungenen Präsentation. Die stand unter der Regie von Birgit Gerigk und Christian Schacht, die kundig von den Vorführenden forderten, worauf es den beobachtenden Experten ankam. Zu sehen bekam das Fachpublikum wichtige Standards, wie an der Hand in Schrittlängen geführt, das Freispringen, die Dressur, Springen unter dem Sattel und das Verhalten vor der Kutsche. Besonders die Züchter der Lewitzerhengste durften mit ihren Vollblütern zufrieden gewesen sein; wenn gleich einzelne Hengste doch aufzeigten, dass sie ihren Willen imponierend durchsetzen können.

Vielleicht auf dem Weg ein ganz großer Vererber zu werden, ist der knapp zweijährige Braunschecke "Shiraz". Mit 1,48 Stockmaß ist der Hengst am Limit, wobei das beim Sprungvermögen noch lange nicht erreicht ist. Der Sohn von Hengst "Shady Aziz" und Stute "Aggy von Agnus Dei" steht in der Goldberger Deckstation von Dietmar Dethloff. Ein anderer braun Gescheckter mit besonderer Güte ist "Sho Master", Sohn von "Shamani-Elite" und "Perle von Peter I". Der Siegerhengst zeigte gute Rittigkeit und Leichtigkeit auf dem Weg zum Hindernis und beim Sprung unter dem Sattel des erst 17-jährigen Springreiters Lukas Schulte. Ein exzellentes Gesamtbild präsentierte der dunkelbraune "Vito" von Züchter und Besitzer Mario Krüger aus Grabow. Das Deutsche Reitpony besitzt eine durchgängige Bewegung und präsentierte sich im Stand mit einer tadellosen Linie. Bereits nach den ersten Schrittlängen wurde seine Ausdrucksstärke komplett erkennbar, was sich bei der Dressur-Vorführung nahtlos fortsetzte. Nächster Termin in Techentin ist die Stutbucheintragung am 29. Mai.

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