Bürgermeisterwahl 2018 : Jobs, Jobs, Jobs – ein Motto wie ein Mantra

Tritt als Einzelbewerber bei der Bürgermeisterwahl an: Camill von Loesch
Tritt als Einzelbewerber bei der Bürgermeisterwahl an: Camill von Loesch

Camill von Loesch lebt seit knapp drei Jahren in Ludwigslust, jetzt will der Einzelbewerber – wie auch vier weitere Kandidaten – Bürgermeister der Lindenstadt werden

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03. April 2018, 12:15 Uhr

Von der Hansestadt in die Lindenstadt: Camill von Loesch wirft ebenfalls seinen Hut in den Ring. Der ehemalige Hamburger will Bürgermeister von Ludwigslust werden. Er tritt bei der Wahl am 27. Mai als Einzelbewerber an. Zu seiner Entscheidung, als Bürgermeister zu kandidieren, gibt es eine Anekdote zu erzählen. „Ich hielt meine Frau für geeignet für dieses Amt, weil sie sehr eloquent ist. Meine Frau wiederum hielt mich für sehr geeignet“, erzählt Camill von Loesch. Letztendlich bewarb sich der Neu-Ludwigsluster.

Vor knapp drei Jahren – 2015 – verliebten sich Camill und Fabienne von Loesch in die Lindenstadt. „Wir haben nach einem Haus gesucht und uns ganz bewusst für Ludwigslust entschieden.“ Hier sei es wahnsinnig schön, das Schloss sei fantastisch, ebenso die Ludwigsluster. „Es gibt hier wirklich eine schöne Willkommenskultur. Wir wurden sehr gut aufgenommen“, erzählt von Loesch weiter. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem neun Monate alten Sohn hat er sein neues Zuhause in der Schlossstraße gefunden. In der Freizeit interessiert sich Camill von Loesch für Musik, Literatur und Filme. Sportlich ist der 43-Jährige ebenfalls. Bei der TSG Ludwigslust spielt er Tischtennis. Seine große Leidenschaft. Als Vorbereitung auf das Bürgermeisteramt sei dieser Sport gar nicht mal so schlecht. „Beim Tischtennis muss ich mein Gegenüber einschätzen und entsprechend danach handeln. Es geht aber auch darum, als Mannschaft anzutreten und durchzuhalten.“ Und der Ehrgeiz dürfe bei beidem nicht fehlen.

Seit 20 Jahren ist Camill von Loesch sein eigener Chef. Er ist selbstständig. Als Unternehmensberater schaue der 43-Jährige immer, was er noch optimieren könne. So sagt es seine Frau über ihn, den Einzelbewerber. Camill von Loesch wolle sich vor allem um den demografischen Wandel bemühen. „Das könnte in einigen Jahren ein ernstes Problem werden.“ Beseitigen wolle er das vor allem mit Jobs. „Jobs, Jobs, Jobs“, sagt Camill von Loesch immer wieder. Es ist sein großes Motto. „Ich möchte mit einem Businesspark an der A14 – ähnlich dem an der A24 – Jobs schaffen“, erklärt der Einzelbewerber. Und weitere Unternehmer in die Lindenstadt locken. Was ihn im Gegensatz zu den anderen vier Kandidaten unterscheide? „Zum einen bin ich parteilos und zum anderen bin ich – aus meiner Sicht – in allen Richtungen offen, weil ich schon immer aus der eigenen Verantwortung heraus gelebt und gehandelt habe.“

Als junger Familienvater aber haben sich auch einige Bedürfnisse geändert. So ist der Blick für Schulen viel mehr in den Fokus gerückt. „Die Techentiner Grundschule muss ausgebaut werden und der Neubau der Edith-Stein-Schule muss unbedingt erfolgen“, sagt Camill von Loesch. Wenn er Bürgermeister wird, wolle er seine ganze Erfahrung der Stadt zur Verfügung stellen.

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