Ludwigslust : Jetzt wird’s bunt in der Schule

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Umbauarbeiten an der Ludwigsluster Lenné-Schule kommen voran / Künftiges Atrium schon gut zu erkennen

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15. November 2017, 21:00 Uhr

Das Gerüst ist gefallen. Dach und Wände sind fertig. Jetzt gehört nicht mehr viel Fantasie dazu, sich das künftige Atrium der Peter-Joseph-Lenné-Schule vorzustellen. „Die Schüler stehen da und gucken“, sagt Schulleiterin Jutta Schulz zufrieden. „Farblich ist es so, wie wir es haben wollten.“ Gelbe, rote, grüne und graue Abschnitte in unterschiedlichen Höhen und Breiten erinnern an die Fassadenkulisse eines Marktplatzes.

Seit  Juni laufen die Umbauarbeiten in und rund um die Schule, in die die Stadt mithilfe von Fördermitteln rund 2,4 Millionen Euro investiert. „Wir haben schon viel geschafft“, sagt Holger Böwe, Fachbereichsleiter Hochbau in der Stadtverwaltung. „Der Keller ist zu rund 90 Prozent fertig. Dort müssen noch Bodenbelag aufgebracht und die Elektroinstallationen vollendet werden. In der nächsten Woche werden in der Cafeteria die Akustikdecken eingebaut.“  Mit höheren Fenstern, die mehr Licht hineinlassen und den Blick nach draußen erlauben, soll der Raum künftig eine angenehmere Atmosphäre bieten.

Im Atrium wird jetzt die Fußbodenheizung verlegt und anschließend der Estrich eingebaut. Danach kommt der Bodenbelag aus Kautschuk, der mosaikartig gestaltet ist und dabei die Farbgebung der Wände aufgreift. Die Elemente werden im Werk vorgefertigt, so dass die Verlegearbeiten schneller vorangehen. Die Flure der Schule bekommen einen gelben Anstrich.

In drei Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Auch wenn wir das eine oder andere Hindernis überwinden mussten, liegen wir voll im Zeitplan“, sagt Bauleiter Bernd Peter. Hier und da habe man ein bisschen Druck machen müssen, damit ausreichend Fachpersonal auf der Baustelle ist, erklärt Holger Böwe. Alle haben viele Aufträge. „Aber wir wurden da nicht stiefmütterlich behandelt und sind froh, dass wir die vertraglich gebundenen Firmen auch hier haben und der Zeitplan passt.“ Dafür sei man dankbar.

Auch außerhalb des Schulgebäudes bestimmen Bauleute das Geschehen. Vorne wird gerade die Rampe gepflastert, über die künftig Rollstuhlfahrer auch in das Kellergeschoss und damit in die Cafeteria gelangen können. Hinten laufen die Arbeiten an den Spielfeldern – eines wird erneuert, das andere zusätzlich gebaut. „Auf den Asphalt muss noch der Tartanbelag aufgebracht werden“, erklärt Holger Böwe. Wann das passiert, steht noch nicht fest. „Das hängt von der beauftragten Firma und von der Witterung ab.“ Auch die Laufbahn wird erneuert und bekommt einen solchen Kunststoffbelag. Rund um eines der Spielfelder bietet das Gelände künftig Sitzmöglichkeiten – genauso wie am Schulgebäude selbst. Die Pausen dürften künftig also noch mehr Spaß machen.

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