zur Navigation springen

Erste Internationale Zuchtrüdenschau in Redefin : Jäger schwärmen für ihn

vom

Nathan vom Fahrenbrink liegt ruhig auf seiner Decke. Der Hund wartet auf seinen Auftritt auf der ersten Zuchtrüdenschau auf dem Landgestüt in Redefin. Er ist einer von insgesamt 46 Teilnehmern.

svz.de von
erstellt am 25.Feb.2013 | 10:08 Uhr

Redefin | Nathan vom Fahrenbrink liegt ruhig auf seiner Decke. Der ausgezeichnete Deutsch-Drahthaar lässt sich vom Trubel um ihn herum nicht beeindrucken. Genauso wie Herrchen Uwe Leetz aus Lübz. Neben 46 Teilnehmern aus ganz Deutschland, der Ukraine, Russland und Italien warten sie auf ihren Auftritt. Für beide ist es gestern die erste Zuchtrüdenschau auf dem Landgestüt in Redefin. Was die Jagdhunderasse so beliebt macht? "Leistung und Charakter", da sind sich Gäste und Organisatoren der 24. Internationalen Schau einig.

Das erste Mal stellt der Landesverein Deutsch-Drahthaar eine solche Schau in Mecklenburg-Vorpommern auf die Beine. Ein wichtiges Treffen für Züchter, um sich auszutauschen, ihre Tiere vorzustellen oder mögliche Deckrüden auszumachen, sagt der Vorsitzende Uwe Timm aus Lüttenmark. Gleichzeitig feiert die Landesgruppe 90. Jubiläum. Eine lange Vereinsgeschichte zur über 100 Jahre alten Jagdhunderasse, ergänzt er. Und die Zahl der Mitglieder wächst stetig. Mittlerweile gehören 500 Deutsch-Drahthaar-Fans zum Verein.

Vor allem die Vielseitigkeit mache diese Rasse aus, sagt Uwe Timm. "Sie ist so faszinierend. Da kommt man einfach nicht drum herum." Schon in der Kindheit hat ihn die Passion für diese Tiere gepackt. Der Deutsch-Drahthaar sei von Jägern für Jäger gezogen. Sowohl vor als auch nach dem Schuss bringe er die nötige Leistung. "Und das in allen Jagdgebieten", ergänzt Geschäftsführer Torsten Sachse aus Moraas.

Treue und Gehorsam der Tiere zeigen sich auf dem "Laufsteg". Die meisten weichen Herrchen nicht vom Fuß, halten stets Blickkontakt. Ein Sprecher kommentiert, die Gäste notieren Stichpunkte ins Buch. Aus der Hagenower Region ist in diesem Jahr niemand dabei. Aber vielleicht auf der nächsten Schau am Mittelrhein. Dann könnten die Hunde von Uwe Timm soweit sein, sich zu präsentieren.

Nathan vom Fahrenbrink ist da schon erfahrener. Sein Vater ist Italiener, der zu einer der größten Zuchten Europas gehöre, sagt Besitzer Uwe Leetz stolz. Der Stammbaum ist das eine. Ein Tier werde noch wertvoller, je mehr Prüfungen es abgelegt hat. Abgesehen vom emotionalen Wert. Denn der ausgeglichene Drahthaar sei zudem ein toller Familienhund zum Joggen und Spazieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen