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Ludwigsluster Tageblatt

21. November 2017 | 22:16 Uhr

Neustadt-glewe : Insektenhotel in Gartenanlage

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kleingartenverein „Niflötendörp“ aus Neustadt-Glewe beteiligt sich am Landeswettbewerb des Verbandes der Gartenfreunde MV e. V.

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 07:00 Uhr

Exakt geschnittene Hecken, saubere Blumen- und Gemüsebeete, die Rasenflächen ordentlich gemäht. Das trifft für die überwiegende Mehrheit der 126 Parzellen in der Kleingartenanlage „Niflötendörp“in Neustadt-Glewe zu. Der gestrige Montag war für die Gartenfreunde ein ganz besonderer Tag. Bernd von dem Knesebeck, Fachberater des Landesverbands der Gartenfreunde MV e. V. besuchte mit weiteren Fachberatern die Neustädter Kleingartenanlage. Die Experten hatten im Rahmen des Landeswettbewerbs des Verbandes, an dem „Niflötendörp“ teilnimmt, die Anlage zu bewerten.

Gleich zu Beginn des Rundgangs lobte Bernd von dem Knesebeck das Insektenhotel am Eingang der Anlage. „Eine gute Idee. Auch der Steinhaufen für Eidechsen und die Totholzhecke, die Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung bietet, passen.“ U. a. auch dafür gab es auf dem Bewertungsbogen unter der Rubrik „Naturschutz“ vier von fünf möglichen Punkten. Die Höchstpunktzahl vergab der Experte dafür, dass die Wege nicht versiegelt sind. Gute Bewertungen gab es auch für die Gestaltung der Eingänge und Tore sowie die Wegegestaltung und Pflege der Anlage. Nur zwei Punkte bekam die Einbeziehung der Lauben in die Gartengestaltung, wobei hier der allgemeine Durchschnitt bewertet wurde. Bernd von dem Knesebeck: „Neben sehr gepflegten Lauben gibt es leider auch solche, die nicht ins sonst sehr gute Bild passen.“ Vereinsvorsitzende Hannelore Michael erläuterte, dass es sich in einigen Fällen um Kleingärten und Lauben handelt, die derzeit keinen Besitzer haben.

Positiv wurde vermerkt, dass die Anlage auch für Besucher zugänglich ist. „Kleingartenanlagen sollen nicht nur für die Besitzer Erholungsgebiet, sondern auch für Spaziergänger ,öffentliches Grün’ sein“, betont Bernd von dem Knesebeck.

Dementsprechend sollten auch die Hecken auf maximal rund 1,50 Meter Höhe gehalten werden, damit Spaziergänger einen Blick über den „Gartenzaun“ werfen können. Niedrige Hecken haben aber noch einen anderen Vorteil, wie der Gartenexperte erklärt: „Mögliche Einbrecher können so besser entdeckt werden.“ Während in der Neustädter Anlage die meisten Hecken vorbildlich geschnitten sind, gibt es aber auch einige, die mächtig in die Höhe gewachsen sind.

Insgesamt machte die Anlage „Niflötendörp“ auf die Gäste einen guten Eindruck. Auch, weil das erwünschte Dritteln der Fläche (je ein Drittel Erholung, Obst / Gemüse/ Blumen) in den meisten Gärten eingehalten wird.

Auf welchem Platz die Neustädter Anlage im Landeswettbewerb kommen könnte, wollte die Experten noch nicht sagen. Erst müssten die Ergebnisse ausgewertet werden. „Mit der Teilnahme am Landeswettbewerb haben auch die Neustädter die Chance, am Bundeswettbewerb teilzunehmen, sagte Bernd von dem Knesebeck.

 

 

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