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Ludwigsluster Tageblatt

17. August 2017 | 13:52 Uhr

Ludwigslust : In neuem Domizil angekommen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Nach Umzug der Awo-Tagespflege in Ludwigslust haben sich die Bedingungen für die Besucher verbessert

Die Gäste der Tagespflege von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) sind inzwischen in der Schweriner Straße 24 von Ludwigslust angekommen. Sie fühlen sich hier wohl, haben sie doch bessere Bedingungen als im bisherigen Domizil erhalten, das sich in der Schlossstraße befand. Seit April genießen die durchschnittlich täglich zwölf Gäste, dass sie alle Räumlichkeiten zu ebener Erde erreichen können und außerdem einen gepflegten geräumigen Hof zur Verfügung haben, auf dem sich die frische Luft genießen lässt.

In der Gemeinschaft kommt keine Langeweile auf. Und die gibt es nicht nur zum Frühstück, zur Zwischenmahlzeit, zum Mittag oder Kaffee. „Die Beschäftigung basiert auf individuellen Wochenplänen, in die die Bedürfnisse und Gewohnheiten unserer Gäste einfließen“, sagt Carolin Weber, die seit vier Jahren die Tagesstätte leitet. Der regelmäßige Kontakt zu den Hausärzten ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Mittel der gegenseitigen Information. Gedächtnistraining, Gymnastik, die Lesegruppe… Aber auch viele Ausflüge gehören zum Programm. Der Schlossgarten bietet sich geradezu für Spaziergänge an. Für eine interessante Führung im Schloss ist es auch nicht weit. Das „Hofcafé Holunder“ in Glaisin und der Dömitzer Hafen waren ebenfalls bereits Ziel der Ausflügler aus Ludwigslust.

Drei Pflegefachkäfte, zwei Pflegekräfte, eine Reinigungskraft und eine Betreuungskraft, die sich besonders um die Demenzkranken kümmert, sind montags bis freitags zwischen 7.30 und 16.30 Uhr für die Gäste da. Wer an Demenz leidet, bekommt zusätzliche Angebote. Drei- bis viermal pro Tag jeweils 15 Minuten Beschäftigung nach einem speziellen Plan sollen den Erhalt von Alltagsfähigkeiten fördern. „Unsere Tagesgäste stehen im Mittelpunkt. Körper, Geist und Seele soll es gut gehen“, sagt Carolin Weber, die außerdem eine Ausbildung als Sterbebegleiterin absolviert hat und darum auch nach Trauerfällen als Gesprächspartnerin zur Verfügung steht.

Die Mitarbeiter der Einrichtung holen ihre Gäste selbst ab und bringen sie wieder nach Hause. Sie sind dabei nicht nur im Bereich Ludwigslust unterwegs, sondern fahren auch nach Picher, Bresegard bei Picher, Eldena, Kremmin, Neustadt-Glewe und Grabow.

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erstellt am 26.Jun.2014 | 20:00 Uhr

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