Ludwigslust/Grabow : In München dabei sein

Die Bürgermeister Stefan Sternberg, Doreen Radelow und Reinhard Mach sowie Regionalmanager Kilian Schache (v.l.) präsentierten jüngst das neue Logo, das auch in München gezeigt wird.
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Die Bürgermeister Stefan Sternberg, Doreen Radelow und Reinhard Mach sowie Regionalmanager Kilian Schache (v.l.) präsentierten jüngst das neue Logo, das auch in München gezeigt wird.

Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe stellen Regionales Entwicklungskonzept A 14 erstmals auf der Messe „ExpoReal“ vor

svz.de von
27. September 2017, 07:00 Uhr

Die Vorbereitungen für den gemeinsamen Auftritt der Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe in der kommenden Woche auf der „Expo Real“ in München laufen auf Hochtouren. Auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen soll das Regionale Entwicklungskonzept (REK) A  14 vorgestellt werden, das von der CIMA Beratung + Management GmbH erarbeitet wurde. Ziel ist es, mit der Vermarktung der Region offiziell zu beginnen, Aufmerksamkeit zu erlangen und eventuell erste Interessenten zu gewinnen.

„Unser erster überregionaler Auftritt steht unter dem Motto ,Dreiecksgeschichte’“, erklärt Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg. Er und Kathleen Bartels, die bei der Stadt Grabow unter anderem für das Projektmanagement zuständig ist, fliegen am 4. Oktober zur Messe nach München. Am 5. Oktober werden dann Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach und Henrik Wegner, Wirtschaftsförderer der Stadt Ludwigslust, vor Ort sein. „Wir haben uns das aufgeteilt, damit wir an den Haupttagen präsent sind. Und wir vertreten unsere Städte natürlich nicht isoliert, sondern den gesamten Städteverbund“, erklärt Stefan Sternberg weiter. Neustadt-Glewes Bürgermeisterin Doreen Radelow kann aus zeitlichen Gründen nicht an der Messe teilnehmen. „Aber da wir ja ein Verbund sind, mache ich mir keine Sorgen, dass Neustadt-Glewe unterrepräsentiert sein wird.“

Anzutreffen sind die Vertreter der Städte am Stand der CIMA Beratung + Management GmbH. „Unser Regionalmanager Kilian Schache wird auch vor Ort sein und uns bei der Präsentation unseres Städteverbundes unterstützen“, erklärt Henrik Wegner. Ähnlich wie Stefan Sternberg geht es ihm bei diesem ersten großen Auftritt erst einmal darum, die Besucher, Interessenten und potenziellen Investoren auf unsere Region aufmerksam zu machen. „Wir haben hier einiges zu bieten und dieses Angebot wollen wir in den Fokus rücken“, so Wegner. Und laut Doreen Radelow ginge es neben der Vorstellung der ansässigen Unternehmen und Gewerbe auch darum zu zeigen, dass in der Region das Drumherum stimme. „Zum Beispiel die Natur und Kultur, also weiche Standortfaktoren. Da haben wir viel zu bieten.“ Auch Themen wie Wohnraum, Einzelhandel, Verkehrsanbindungen, Kinderbetreuung und Schulen sowie Tourismus spielen eine Rolle.

Reinhard Mach ist froh über die Möglichkeit, den Städteverbund gemeinsam mit der CIMA vorstellen zu können. „Als kleinere Städte könnten wir uns auf einer so großen, bedeutenden Messe sonst nicht präsentieren“, so der Bürgermeister. Er verspreche sich von seinem Besuch auf der „ExpoReal“ neue Anregungen, wie man den Standort noch besser vermarkten könnte.

Für die Messe wurde außerdem eine neue Broschüre erstellt, die alle Flächen, Standortfaktoren und Vorteile für die interessierten Besucher zusammenfasst. Auf dieser ist zudem das neue Logo des Städteverbundes abgedruckt, um den Wiedererkennungswert zu garantieren. „Und auch die Grabower Küsschen und der Sanddornsecco sind bereits auf dem Weg nach München, damit wir unsere regionalen Produkte bei den Gesprächen anbieten können“, so Stefan Sternberg.

Ins Gespräch kommen möchten die Vertreter der Städte auch mit den Teilnehmern der Stände von MV Invest und der Metropolregion Hamburg, die sich ebenfalls in München präsentieren. „Zum einen ist es eine gute Möglichkeit, sich direkt auszutauschen. Zum anderen ist unsere Lage in diesem Wirtschaftsraum strategisch gut, vor allem durch die Autobahnen und andere Verkehrsanbindungen. Und das ist sicher auch für Unternehmen über unsere Landesgrenzen hinaus attraktiv“, erklärt Henrik Wegner.

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