Ludwigslust : In der Werkstatt kann wieder getüftelt werden

Werkstattleiter Thomas Seifert im Ende April beschädigten Heizhaus.
Werkstattleiter Thomas Seifert im Ende April beschädigten Heizhaus.

Kinder- und Jugendwerkstatt des Zebef e. V. in Ludwigslust nach Brand wieder geöffnet

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16. Juni 2015, 07:00 Uhr

Aufatmen in der Kinder- und Jugendwerkstatt des Ludwigsluster Zebef e. V. Nach rund fünf Wochen kann hier nun wieder geschraubt, gebastelt und getüftelt werden.

Unbekannte hatten am 29. April auf dem Gelände am Wasserturmweg eine Mülltonne angezündet (SVZ berichtete). Die Flammen griffen auf Dach und Holztor des unmittelbar daneben befindlichen Heizungsgebäudes über. Werkstattleiter Thomas Seifert: „Hitze und Feuer beschädigten auch das Telefonkabel und die Stromleitung für die Außenbeleuchtung, setzten die Alarmanlage außer betrieb.“

Den schlimmsten Schaden aber gab es im Heizungsraum selbst. Hitze und Löschwasser beschädigten einen der beiden Ölbehälter, dazu Motoren, Werkzeuge und Geräte, die hier gelagert waren. Glück im Unglück: „Die angrenzende Werkstatt war nicht betroffen. „Wir mussten anschließend das beschädigte Heizhaus ausräumen, die Werkstatt als Lager statt als Reparaturort für Fahrräder und Mopeds nutzen“, sagt Thomas Seifert.

Jetzt ist die Werkstatt wieder soweit frei, dass hier normal gearbeitet werden kann. Allerdings muss der Heizungsraum noch saniert werden. Das betrifft unter andrem die Elektrikanlage und verbogene Wasserrohre sowie möglicherweise auch einen Öltank.

Fabian Vogel, Geschäftsführer des Zebef e. V.: „Wir sind froh, dass die Werkstatt nun wieder allen offen steht und unsere Projekte wieder laufen.“ Eine gute Sache angesichts der nicht mehr allzu fernen Sommerferien.

Übrigens nutzen auch viele Flüchtlingskinder die Gelegenheit, in der Werkstatt zum Beispiel Fahrräder zu reparieren. Die Kids, so Thomas Seifert, sind handwerklich begabt und haben viele Kniffe drauf.

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