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Ludwigsluster Tageblatt

22. Oktober 2017 | 08:40 Uhr

Ludwigslust : In den Auslandseinsätzen bewährt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Öffentlicher Rückkehrer- und Neujahrsappell des Versorgungsbataillons 142 heute Nachmittag auf dem Schlossplatz in Ludwigslust

von
erstellt am 24.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg spielte, ein Ehrenzug des Panzergrenadierbataillons 401 aus Hagenow marschierte mit der Truppenfahne des Versorgungsbataillons 142 aus Hagenow auf den Schlossplatz in Ludwigslust. Hier fand gestern Nachmittag der Rückkehrer- und Neujahrsappell des Bataillons statt. Kommandeur Oberstleutnant Jörg Sieder konnte zu diesem Ereignis viele Gäste aus der Landespolitik, Kreistagsabgeordnete, Mitglieder der Stadtvertretung und der Stadtverwaltung Ludwigslust begrüßen. Auch viele Ludwigsluster waren gekommen, um diesen Appell aus nächster Nähe mitzuerleben.

Das seit Oktober 2015 in der Hagenower Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne beheimatete Versorgungsbataillon 142 pflegt seit dem 3. Juni 2016 eine Patenschaft mit der Linden- und Barockstadt Ludwigslust. Diesen Appell in der Öffentlichkeit durchzuführen, war ein besonderes Anliegen des Kommandeurs des Bataillons. Hiermit wollte Oberstleutnant Jörg Sieder die Verbundenheit zur Patenstadt Ludwigslust besonders zum Ausdruck bringen.

Das Bataillon war im Jahr 2016 mit etwa 150 Soldaten in den Einsatzgebieten Mali, Afghanistan, Irak und im Kosovo. Darüber stellte das Versorgungsbataillon 142 von Oktober bis Mitte Dezember mit etwa 180 Soldaten die logistischen Rahmenbedingungen während des Übungsvorhabens der Nato „Persistent Presence 2016“ in Polen vor Ort sicher. „Zusammengefasst stelle ich heute fest, wir haben im letzten Jahr Tolles geleistet in den Einsätzen überall auf der Welt. Ich bin sehr stolz auf das Erreichte und das können Sie, die Einsatzsoldaten, noch mehr sein. Alle sind heil zurück und haben ihre anstrengenden Aufgaben in Deutschland wieder aufgenommen. Und bei uns ist auch der erste Soldat bereits seit zwei Wochen wieder im Einsatz und die Vorbereitungen für die Einsatzjahre 2018 bis 2020 laufen auf Hochtouren“, sagte Oberstleutnant Sieder, der dann gemeinsam mit Lorenz Caffier, dem Minister für Inneres und Europa von Mecklenburg-Vorpommern, die Front der zur Parade angetretenen Einheiten abschritt.

„Ein kleiner Baustein war die Gründung unserer Patenschaft mit der Stadt Ludwigslust, in der wir heute vor imposanter Kulisse stehen. Ihnen, Herr Bürgermeister, und allen Ludwigslustern vielen Dank, dass wir Sie an unserer Seite wissen. Wir fühlen uns in unserer neuen Heimat in Westmecklenburg sehr wohl und liebevoll aufgenommen. Ich wünsche uns weiterhin eine fruchtbare Patenschaft und Verbundenheit“, so Oberstleutnant Sieder. „Unsere Soldaten leisten hervorragende Arbeit“, lobt Lorenz Caffier. „Hier in den Dienststellen und bei Übungen, vor allem aber in den zahlreichen Auslandseinsätzen. Sie sorgen für Sicherheit, helfen den Menschen vor Ort und schützen sie vor Krieg, Tod und Vertreibung. Sie haben jede Anerkennung verdient. Ganz vorn dabei ist das Versorgungsbataillon 142 der 1. Panzerdivision“, so der Innenminister, der sich freut, dass mit diesem Appell zugleich die enge Verbundenheit zur Stadt Ludwigslust zum Ausdruck gebracht wird. „Ich würde mich freuen, wenn es uns 2017 gemeinsam gelingt, unsere Patenschaft noch weiter zu vertiefen und Kontakte zwischen Ihnen und den Ludwigslustern zu knüpfen“, erklärt Bürgermeister Reinhard Mach. „Und Möglichkeiten der Begegnung zu finden und die eine oder andere gemeinsame Veranstaltung miteinander vorzubereiten und zu erleben. Der heutige Rückkehrerappell ist dafür ein wunderbarer Startschuss zu Beginn dieses Jahres.“

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