Ludwigslust : Im Sonnenraum entspannen

Amy Noelle, Gina und ihre Eltern probieren die Positiv-Negativ-Technik aus, die die Schüler im Kunstunterricht bearbeiten
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Amy Noelle, Gina und ihre Eltern probieren die Positiv-Negativ-Technik aus, die die Schüler im Kunstunterricht bearbeiten

Beim Tag der offenen Tür an der Fritz-Reuter-Schule konnten die Besucher viele Angebote ausprobieren / Auch Yoga vorgestellt

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13. November 2017, 07:00 Uhr

Experimentierkästen ausprobieren, Keyboard spielen und Lernspiele testen – das alles und noch einiges mehr konnten Besucher am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der Fritz-Reuter-Grundschule. Eltern, Großeltern, ehemalige, gegenwärtige und künftige Schüler waren gekommen, um sich den Schulkomplex anzuschauen.

Doch bevor die Räume für die Besucher geöffnet wurden, stellten die Schüler ein kleines Programm in der Turnhalle vor, das sie für die Veranstaltung vorbereitet hatten. Dabei wurde nicht nur getanzt, sondern auch Gedichte aufgesagt und gesungen – und das alles auf Plattdeutsch. Zu Ehren des Namensgebers der Schule Fritz Reuter, dessen Geburtstag vergangene Woche gefeiert wurde, hatten sich die Schüler mit der plattdeutschen Sprache beschäftigt und präsentierten dies nun.

Auch Amy Noelle aus der Klasse 3a stand an diesem Vormittag auf der Bühne und trug einen Text vor, und das ganz allein. Anschließend zeigte sie ihrer Schwester Gina, ihrem Bruder Jonas und ihren Eltern die Schule. Dabei hatte es der Familie der Freiarbeitsraum der zweiten Klassen besonders angetan. Hier konnte man unter anderem ein Spiel spielen, bei dem Laub- und Nadelbäumen ihre Früchte und Blätter zugeordnet werden müssen.

Auf den Freiarbeitsraum sind die Lehrer der Schule ganz besonders stolz. Er wurde eigens für die zweite Klassenstufe mit Lehrmaterial ausgestattet. Die Zweitklässler gehen regelmäßig mit ihrem Klassenlehrer dorthin, um selbstständig oder mit Partnern aus der Klasse Lernspiele zu spielen oder Aufgaben zu bearbeiten. „Jede unserer zwölf Klassen hat außerdem einen eigenen Klassenraum“, erklärt Schulleiterin Cornelia Schubring. „Wir unterrichten in diesen zwölf Klassen zurzeit etwa 230 Schüler. Wir haben rund 15 Lehrer, einen FSJler, eine Schulsozialarbeiterin und zwei PmsA, also Personal mit sonderpädagogischen Aufgaben.“

Die Lehrer waren am Sonnabend in ihren Räumen und stellten Lehrmaterialien vor. Im Kunstraum konnte man sich zudem verschiedene Kunsttechniken anschauen, die im Unterricht bearbeitet werden, und diese auch ausprobieren. Das taten Amy Noelle und ihre Familie. Sie ließen sich von der Kunstlehrerin die Positiv-Negativ-Technik erklären.

Wer nach so vielen Eindrücken entspannen wollte, konnte auch dies beim Tag der offenen Tür tun. Im Sonnenraum der Schule wurde der Yoga-Kurs vorgestellt, der immer dienstags an der Schule stattfindet und für die Kinder da ist, die sich ein bisschen vom Schulstress erholen wollen.

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