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Ludwigslust : „Im Notfall kommt niemand aus der Auffahrt“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Anwohner der Lindenstraße in Ludwigslust klagen über oft zugeparkte Zufahrten zu ihren Grundstücken

svz.de von
erstellt am 11.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Die Autos parken ordnungsgemäß dicht hintereinander, zwischen ihnen gibt es kaum eine Lücke. Gewohntes Bild in der Lindenstraße in Ludwigslust.

Doch nicht alle Autofahrer halten sich immer an die gekennzeichneten Parkflächen, sagen Anwohner. Wie eine Mietergemeinschaft aus dieser Straße unserer Redaktion mitteilt, seien hier auch zugeparkte Einfahrten an der Tagesordnung.

„Nicht nur unsere Einfahrt wird mindestens einmal am Tag zugeparkt, sondern auch andere in der Lindenstraße sind davon betroffen“, heißt es in dem Brief der Mietergemeinschaft. Und weiter: „In einem Notfall kommt hier niemand mehr von der Auffahrt. Mögliche Unfälle sind ebenfalls vorprogrammiert.“ Demnach habe es hier Ende Oktober bereits einen Unfall gegeben.

Anrufe bei der Stadtverwaltung und auch mehrere Briefe mit der Bitte, sich der Problematik anzunehmen, hätten nichts gebracht. „Einen Abschleppdienst brauchen Einwohner der Stadt Ludwigslust gar nicht erst zu rufen“, so die Mietergemeinschaft in ihrem Brief. Bei der Stadtverwaltung habe es zu diesem Thema geheißen, dass in Ludwigslust nicht abgeschleppt werde.

SVZ fragte gestern Vormittag bei Ingo Vahl, Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit in der Ludwigsluster Stadtverwaltung, nach. Er war völlig überrascht, kannte die Problematik hinsichtlich angeblich zugeparkter Ausfahrten auf der Lindenstraße laut eigener Aussage nicht. Vahl wies darauf hin, dass die Stadt zwei Bedienstete im Einsatz habe, um die Einhaltung der Vorschriften zu kontrollieren. „Ich werde sie nach diesem Hinweis auf das angesprochene Problem sensibilisieren.“

Gleichzeitig wies Ingo Vahl den Vorwurf zurück, dass solchen Hinweisen nicht nachgegangen werde. „Wenn uns entsprechende Fälle, wie geschildert, bekannt werden, dann gehen wir ihnen auch nach. Betroffene sollten sich auf jeden Fall bitte bei uns im Fachbereich melden“, sagte Vahl.

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