Grabow : Im Keller Baden gehen bei 34 Grad

Bürgermeister Stefan Sternberg, Kathleen Bartels (l.) von der Wirtschaftsförderung und Marianne Randt vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Grabow am Beckenrand des sanierten Lehrschwimmbeckens.  Fotos: Michael Seifert
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Bürgermeister Stefan Sternberg, Kathleen Bartels (l.) von der Wirtschaftsförderung und Marianne Randt vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Grabow am Beckenrand des sanierten Lehrschwimmbeckens. Fotos: Michael Seifert

Lehrschwimmbecken in Regionaler Schule „Friedrich Rohr“ Grabow erstrahlt nach vierwöchiger Komplettsanierung in neuem Glanz

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18. Februar 2018, 21:00 Uhr

Das Thermometer am Rand zeigt wohlige 34 Grad an. Die angenehme Wärme im Wasser kommt vom Blockheizkraftwerk, das über den Herbst und Winter hier in der Friedrich-Rohr-Schule zur Wärmeversorgung installiert ist. Nico Marwitz, der Hausmeister der Regionalen Schule, schaut auf die Anzeigentafel. „Alles läuft perfekt“, so sein Kommentar. Zum Frühjahr wird die mobile Anlage dann wieder im Waldbad ihren Platz haben und das Schwimmbecken auf angenehme Freibad-Temperaturen bringen.

Kinder tummelten sich an diesem Tag aber noch nicht im Wasser des Lehrschwimmbeckens, denn in der Ferienzeit herrschte hier auch aus einem anderen Grund noch Ruhe. Handwerker hatten hier in den vergangenen Wochen das Geschehen bestimmt. Nach einer umfangreichen Sanierung erstrahlt das Lehrschwimmbecken in der Regionalschule „Friedrich Rohr“ nun aber wieder in neuem Glanz.


Riesige Blasen im Fußbodenbereich

„Im letzten Jahr gab es Probleme mit der Beckenhaut und diese traten auch 2018 wieder auf. Es gab riesige Blasen im Fußbodenbereich und es stellte sich für uns die Frage, ob wir da was machen wollen“, so Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg, als er mit Marianne Randt vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Grabow das Schwimmbecken in Augenschein nahm. Das Lehrschwimmbecken wird den Winter über rege durch die Grundschule, die Physiotherapie und von weiteren Sportgruppen genutzt, hier finden auch regelmäßig Babyschwimmkurse statt. „Es ist aber keine sehr günstige Einrichtung, wir als Stadt geben da jährlich aus unserem Haushalt für Betrieb und Unterhaltung einen Zuschuss zwischen 150 000 bis 180 000 Euro. Aber die Stadtvertretung sagte, wir wollen das Angebot aufrechterhalten. Gerade weil die Anlage wichtig ist für die Kinder der Grundschule, die im Becken die Bewegungsabläufe üben können. Der Schwimmverein nutzt das Becken ebenso wie der Therapiesport. Deshalb hat die Stadtvertretung in ihrer Dezembersitzung die Sanierung in Auftrag gegeben.“

Rund 28 000 Euro hat die komplette Generalüberholung des Lehrschwimmbeckens gekostet, weiß Marianne Randt, die das Projekt betreut hat. „Das Becken wurde mit Folie ausgeklebt und der Beckenrand wurde ebenso wie die Düsen erneuert.“ Die Beckenauskleidung übernahm die Firma Jochmann aus Parchim, die auch den Skimmer ausgebaut hat. Ein Skimmer ist eine Vorrichtung, die den Schmutz von der Wasseroberfläche absaugt. Die Bauarbeiten rund um das Becken, von der Erneuerung der Fliesen bis zum Betonsockel, führte die Firma Haeberlein aus Grabow aus. Vier Wochen war das Lehrschwimmbecken für die Sanierung geschlossen. „Mit dem Erhalt des Lehrschwimmbeckens leisten wir als Stadt auch einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben. Die Kinder lernen hier im kleinen Becken behütet das Schwimmen. Die hier erworbenen Bewegungsabläufe können die Mädchen und Jungen dann später im Waldbad Grabow vertiefen und vervollkommnen“, sagte Bürgermeister Stefan Sternberg.

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