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gross laasch : Im Dorf sind demnächst die Bären los

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Kunstprojekt aus alter Eiche auf dem Kinderspielplatz in Groß Laasch hat begonnen / Künstler aus Weißrussland und Litauen dabei

von
erstellt am 12.Apr.2017 | 21:00 Uhr

Am gestrigen Mittwoch war der Rumpf der alten Eiche auf dem Groß-Laascher Spielplatz wegen des Regens mit einem Dach aus Plane versehen, der Stamm bereits entrindet. Am Tag zuvor hatte die praktische Umsetzung des bereits seit Wochen vorbereiteten Projektes begonnen. Der Baum, der in seiner Ganzheit nicht mehr standsicher war, musste bis auf einen Rumpf abgenommen werden. Er bietet jetzt die Plattform für eine Skulptur. Zwei Bären sollen es werden – ein kleiner, der auf dem Schoß seiner Mutter sitzt. So jedenfalls sagt es die Skizze aus.

„Ich hatte von dem Vorhaben in der Zeitung gelesen, dann Künstler, die ich kenne, gefragt – und hier sind wir“, sagt Benjamin Nolze, bekannter Radiomoderator und Mitgestalter von Jugendweiheprogrammen.

Die beiden Künstler, die er mitgebracht hat, sind keine „heurigen Hasen“. Igor Korshun stammt aus Weißrussland. Er ist Inhaber eines Holzateliers in Kraak. Korshun schuf bereits Interieur für das Humboldthaus im Schweriner Zoo und auch Skulpturen für den Zoo in Rostock. Robertas Keliauskas ist ein Kettensägenkünstler, der aus Kaunas (Litauen) stammt. Proben seines Schaffens sind auf seiner Facebookseite zu sehen.

„Ich freue mich unheimlich, dass es nun los geht. Der Teddybär ist als ständiger Begleiter in jedem Kinderzimmer zu finden. Darum ist die Entscheidung für das Motiv auf den Bären gefallen. Das Bärenkind, geschützt von dem Großen, ist ein Symbol der Sicherheit. Mit einem Augenzwinkern: Wir hoffen, dass auch dieser Bär den Kindern auf dem Spielplatz Sicherheit gibt“, sagt Andrea Weinke-Lau, Vorsitzende des Vereins Groß Laasch Flexibel, der das Projekt initiiert hatte. Auf der letzten Kinderkleiderbörse im Dorf hatten „die Flexiblen“ die Bewirtung übernommen und so Geld für das Vorhaben gesammelt. Auch die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin hat sich beteiligt. Das Gerüst stellte der Groß-Laascher Bauunternehmer Franko Henning zur Verfügung. „Der Dank gilt allen Helfern!“, so Andrea Weinke-Lau.


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