Niendorf : Hundertfach in Einsätzen gefordert

Amtswehrführer Fred Neumann (am Rednerpult) zieht auf der Jahreshauptversammlung  in Niendorf über das  Jahr 2013 Bilanz.
Amtswehrführer Fred Neumann (am Rednerpult) zieht auf der Jahreshauptversammlung in Niendorf über das Jahr 2013 Bilanz.

Jahreshauptversammlung der Wehren des Amtes Dömitz-Malliß: Lob und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement in Gemeinden

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17. März 2014, 07:00 Uhr

Die Feuerwehren des Amtes Dömitz-Malliß sind eine feste Größe im gesellschaftlichen und kulturellen Leben ihrer Gemeinden. Ob als ehrenamtliche Brandschützer, Lebensretter, Helfer in schwierigen Situationen, als Mitgestalter von Höhepunkten von Dorffesten bis Karnevalsumzug - die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren haben auch im Jahr 2013 ihren Mann und ihre Frau gestanden. Und sie können eine ganze Reihe von Erfolgen in der Aus- und Weiterbildung und im Wettkampfgeschehen vorweisen, wie es im Bericht der Amtswehrführung festgehalten ist. Mit Stand vom 31. Dezember 2013, so Amtswehrführer Fred Neumann im Beisein der Leitenden Verwaltrungsbeamtin Iris Weber, von Amtsvorsteher Burkhard Thees, Kreiswehrführer Heiko Dübel und Bürgermeistern des Amtes, gehören den Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Dömitz-Malliß 774 Mitglieder an. Im Jahr 2012 waren es noch 795. Die Zahl der Aktiven liegt derzeit bei 457, insgesamt 163 Ehrenmitglieder, 37 fördernde Mitglieder und 117 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren vervollständigen die Statistik.

Im vergangenen Jahr wurden die Amtsfeuerwehren zu 59 Einsätzen gerufen, insgesamt waren daran 97 Feuerwehren beteiligt. 20 Brandeinsätze wurden gefahren, hier waren 37 Feuerwehren mit Einsatzkräften und Technik beteiligt. Zu 31 Hilfeleistungen wurden die Blauröcke gerufen, 40 Wehren waren vor Ort. Leider stehen auch Fehlalarmierungen in der Statistik, im Jahr 2013 waren das acht an der Zahl, 20 Feuerwehren waren an diesen Einsätzen beteiligt.

In der von der Amtswehrführung im Mehrzweckgebäude Niendorf vorgestellten Power-Point-Präsentation wurde auch an wichtige Ereignisse im Vorjahr erinnert. Dazu zählten vor allem die Einsätze während des Jahrhunderthochwassers im Juni 2013. Fast 20 000 Stunden wurden hier geleistet, ein enormer Posten. Aber die Feuerwehren des Amtes haben gezeigt, dass sie im Schichtbetrieb diesen Anforderungen gewachsen sind. Es wurde ebenso an Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze bei schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang auf der B 191 erinnert. „Die Feuerwehren haben bewiesen, dass sie mit solchen Herausforderungen und solchen Situationen fertig werden“, war vom 1. stellvertretenden Amtswehrführer Torsten Kirst zu hören. Insgesamt stehen für das vergangene Jahr 46788 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zu Buche. „Das zeigt, wie viel Zeit aufgebracht wurde, freiwillig und ohne Entgelt absolviert. Deshalb ist die Bedeutung dieses Engagements umso größer“, sagte Torsten Kirst.

Aber auch angenehme Aufgaben, wie die Absicherung des Karnevalsumzuges des DCC in Dömitz oder Ausflüge ließ die Amtswehrführung Revue passieren. Zudem wurde noch einmal ausführlich an die Leistungen der Wehren beim Amtsfeuerwehrtag 2013 in Niendorf erinnert. Amtswehrführung und Ordnungsamt hatten dieses Ereignis gut vorbereitet. Allerdings muss angemerkt werden, dass sich die Beteiligung noch stark verbessern muss. „Einige Wehren fehlten komplett, manche Wettkampfteams wiesen Lücken auf. Die Vorführung des Brandschutzes Nord kostete rund 600 Euro. Frühstück und Mittagessen kommen dazu, dann lagen die Kosten für den Amtsfeuerwehrtag bei rund 1000 Euro. Bei diesem Aufwand wäre es schön, wenn noch mehr Kameraden am Amtsfeuerwehrtag teilnehmen würden“, sagte der 2. stellvertretende Amtswehrführer Hartmut Ahrndt.

Es gab aber auch Lob. Die Amtswehrführung dankte den Kameraden der Feuerwehr Niendorf a.d.Rögnitz für die sehr gute Gestaltung dieses Amtsfeuerwehrtages.

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