Jack-Russell-Club : Hundefest am Töpferhof

Sven Zahlmanns Hündin Mimi wird von Preisrichter Steve Allibone genau unter die Lupe genommen.  Fotos: Volker Raab (2)
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Sven Zahlmanns Hündin Mimi wird von Preisrichter Steve Allibone genau unter die Lupe genommen. Fotos: Volker Raab (2)

„Parson-Jack-Russell-Terrier-Club Germany“ feierte sein 20-jähriges Bestehen in Hohenwoos mit Show und Tombola

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01. August 2016, 12:53 Uhr

Sie hören auf die Namen „Mimi“, „Bürste“ und „Belly Button“, besitzen ein meist flauschiges Fell und sind des Menschen liebster Begleiter: Die Rede ist von Hunden. Doch nicht von irgendwelchen Hunden, sondern von Parson-Jack-Russell-Terrier. Hier auf dem Gelände des Töpferhofs Hohenwoos feiern die Mitglieder des „Parson-Jack-Russell-Terrier-Clubs Germany“ ihr diesjähriges Sommerfest. Rund 100 Gäste aus ganz Deutschland und den Nachbarländern sind gekommen, um sich die Hunde-Show der rund 50 Aussteller anzusehen und sich mit anderen Parson-Jack-Russell-Terrier-Fans auszutauschen.

„Unser Verein wurde vor 20 Jahren in Hamburg gegründet, um die Original-Zucht der Rasse zu pflegen und die Gemeinschaft der Züchter zu stärken“, erzählt Iris Sonnemann. Die Mama von drei Hunden ist Mitglied im „PJRTCG“, führt einen Hundeladen und ist selbst Mama von drei Parson-Jack-Russell-Terriern. Insgesamt sind im „Parson-Jack-Russell-Terrier-Club Germany“ 150 Mitglieder aus Deutschland und den Nachbarländern Dänemark, Österreich und den Niederlanden aktiv – 40 davon züchten die Hunderasse sogar.

Svea Oltersdorf ist ebenfalls Mitglied im „Parson-Jack-Russell-Terrier-Club Germany“ und züchtet die Hunde. „Das wichtigste Ziel der Zucht, egal ob bei Hunden oder anderen Tieren, ist es, die Rasse zu verbessern“, erklärt die Tierarzthelferin. Das äußere sich in einigen Merkmalen, die bei den Hunde-Shows entsprechend honoriert würden: „Die Preisrichter achten beim Hund besonders auf den Gang, die Zähne, die Art des Fells und das Gesamt-,Kunstwerk’ des jeweiligen Hundes. Unsere Rasse ist schon immer ein Jagdhund, daher müssen auch die entsprechenden Jagdfähigkeiten ausgeprägt sein“, so Oltersdorf weiter.

Bei der Jubiläumsshow werden die Parson-Jack-Russell-Terrier in unterschiedliche Kategorien unterteilt: Welpen treten nur gegen Welpen an,, Männer und Weibchen nur im gleichgeschlechtlichen Wettkampf. Aber auch die „Veteranen“ dürfen bei der Hunde-Show natürlich nicht fehlen. Steve Allibone, Preisrichter der Prämierungsschau, ist extra aus England nach Hohenwoos angereist und hat für den Sieger der „Entered Class“, der ausgewachsenen Parson-Jack-Russell-Terrier, einen Spaten gestiftet. „Einen Spaten deshalb, weil unsere Terrier bei der Jagd ja die Füchse aus ihren Löcher graben sollen“, erklärt Sonnemann die obligatorische Stiftung. Platz 1 steht dabei aber nicht immer im Vordergrund – hauptsächlich geht es den „PJRTCG“-Mitgliedern um den Spaß und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Egal ob aus Deutschland, Dänemark oder Tschechien – im Mittelpunkt steht immer der Hund.

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