Gross laasch : Hüsung für Meise, Eule und Co.

Christine Speer ist Mitglied des Vereins Groß Laasch Flexibel und freut sich über die Nistkastenaktion.
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Christine Speer ist Mitglied des Vereins Groß Laasch Flexibel und freut sich über die Nistkastenaktion.

Verein initiiert Nistkastenaktion als Teil eines Naturlehrpfades / Örtlicher Energieversorger sagt Unterstützung zu

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03. August 2016, 19:00 Uhr

Im Wald am Dorfrand von Groß Laasch hängen mittlerweile 19 Nistkästen. Es gibt sie in fünf verschiedenen Ausführungen. Unterschiedliche Vogelarten sollen sich darin wohlfühlen.

Ins Leben gerufen hat dieses Projekt der Verein Groß Laasch Flexibel. Er gründete sich bereits vor fünf Jahren, um das Miteinander im Dorf zu fördern und das Gemeinschaftsleben weiter voranzubringen. Laascher tun etwas für Laascher – so das Motto (SVZ berichtete mehrfach). Eines der aktuellen Projekte ist ein Nistkastenlehrpfad. Die Brutgelegenheiten für die gefiederten Waldbewohner hängen in einem Privatwald. „Wir sind dem Besitzer dankbar, dass er Verständnis für unser Vorhaben hatte“, freut sich die Vereinsvorsitzende Andrea Weinke-Lau. Nach dem bereits in unmittelbarer Nachbarschaft verwirklichten Vorhaben des „Waldxylophons“ ist das Nistkastenprojekt ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Naturerlebnispfad.

Der Verein hat sich für das Nistkastenprojekt Unterstützer gesucht und sie im regionalen Energieversorger Wemag gefunden. Der Stromlieferant hat finanzielle Hilfe versprochen, die dann für dieses Projekt eingesetzt werden soll. Hintergrund: Die Gemeinde Groß Laasch gehört zu den Anteilseignern des Energieunternehmens. Weil sich der Verein flexibel für das Miteinander der Generationen im Ort einsetzt, war er unter denjenigen, die im letzten Geschäftsbericht der Wemag vorgestellt wurden. Die Laascher haben mit ihren Aktivitäten auf sich aufmerksam gemacht. „Das Besondere – ein Naturpfad zum Anfassen, Nachgestalten, Lernen und Erleben. Es geht uns hier in erster Linie um die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen und um einen zu erwartenden Erholungswert für Groß und Klein“, sagt die Vereinsvorsitzende über das aktuelle Vorhaben. Ziel soll es sein, durch den Bau der unterschiedlichen Nisthilfen die verschiedenen Ansprüche der einzelnen Arten aufzuzeigen. „Mit den dazu gelegten Bauanleitungen sollte es jedem möglich sein, diese nachzubauen und so seinen eigenen Beitrag nachhaltig zu leisten“, erklärt Andrea Weinke-Lau dazu. Wo Naturhöhlen fehlten, seien künstliche Nisthilfen sinnvoll. Alte und morsche Bäume seien oft nicht mehr vorhanden oder es fehlten an Gebäuden geeignete Brutnischen.

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