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Ludwigsluster Tageblatt

18. Oktober 2017 | 09:35 Uhr

Hohewisch : Hohewisch greift bei Kuppelcup an

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Wettkampfteam der Feuerwehr aus dem Neustädter Ortsteil traf sich zum letzten Training vor der Deutschen Meisterschaft

von
erstellt am 24.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Im Stillen hadern die Hohewischer Feuerwehr-Wettkämpfer immer noch mit ihrem Schicksal: Bei der Feuerwehr-Landesmeisterschaft im vergangenen Jahr in Altentreptow hatten sie Pech. Ein Fehler beim Löschangriff brachte ihnen „nur“ den vierten Platz ein. Das hat Bedeutung, denn bei der Deutschen Feuerwehr-Meisterschaft in Rostock starten sie nicht beim Wettkampf nach den internationalen CTIF-Regeln, sondern beim Kuppelcup. Er ist als eigenständige Meisterschaftsdisziplin relativ neu, ist aber als Teildisziplin des Löschangriffs jedem Feuerwehr-Wettkämpfer bekannt.

Sei es drum, der Blick geht nach vorn, und da wollen die Hohewischer am nächsten Wochenende zeigen, was sie drauf haben. Beim Kuppelcup geht es darum, möglichst schnell Rohrenden zu einer Saugleitung zu verbinden – selbstverständlich stabil.


Seit Monaten Proben für den großen Wettkampf


Seit Anfang des Jahres proben die Hohewischer auch dafür, einmal in der Woche treffen sie sich am Gerätehaus. So auch am Sonnabend. Viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Welche Zeit müsste man denn erreichen, um auf den vorderen Plätzen mitzumischen? Marcel Sturm, in der Wehr für den Wettkampf verantwortlich, überlegt. „22 Sekunden müssten es mindestens sein, um einen Platz im Mittelfeld zu ergattern“, sagt er. Die Hohewischer wollen die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, schließlich kann im Wettkampf manches schief gehen. Die besten Feuerwehrteams bringen es auf 19 Sekunden. Sehr anspruchsvoll – doch die Hohewischer Wettkämpfer haben sie durchaus schon mal erreicht. Aber Marcel Sturm bleibt auf dem Teppich. „Dann müsste schon alles optimal laufen. Wir bleiben dabei: Ein Platz im Mittelfeld wäre für uns super“, sagt er.

Nebenan macht sich die Mannschaft für das Training fertig. Fünf gehören zum Team, der sechste ist Ersatzmann. Die Wettkampfuniform sieht gut aus, ist aber nahezu luftundurchlässig, was bei hohen Temperaturen die Ausgangslage erschwert. Ralf Frenzel kann ein Lied davon singen. „Bei der Landesmeisterschaft in Altentreptow war es auch so heiß“, erinnert er sich und hofft auf erträgliche Bedingungen in Rostock. Der erste Übungsdurchgang beginnt. Eine Fotodrohne steigt auf, um die Wettkampfbewegungen zu dokumentieren. Schließlich gilt es, die Technik zu optimieren. Beim ersten Versuch läuft es nicht rund. Eine Zeit um die 25 Sekunden ist für die ehrgeizigen Hohewischer inakzeptabel. Also wird weiter geprobt.

Die Freiwillige Feuerwehr ist der Motor des Dorflebens in diesem Ortsteil Neustadt-Glewes. Es gibt sie bereits über 80 Jahre.

Herzlich eingeladen sind weitere Kinder und Jugendliche, in der Wehr mitzumachen. Auch, um den Wettkampfnachwuchs zu stellen, aber nicht nur. Letztlich geht es darum, dem Wahlspruch der deutschen Feuerwehren gerecht zu werden: Retten, Löschen, Bergen und Schützen.

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