Neustadt-Glewe : Hoffnung für künftige Bauherren

Steffen Huber, Christian Rosenkranz, Sebastian Tappe und Silke Schulz (v. l.) überbrachten den Spendenscheck.
Steffen Huber, Christian Rosenkranz, Sebastian Tappe und Silke Schulz (v. l.) überbrachten den Spendenscheck.

Umlegungsverfahren für Bebauungsplangebiet „Kuhdrift“ in Neustadt-Glewe wohl kurz vor Abschluss

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07. November 2018, 05:00 Uhr

„Es gibt in Neustadt-Glewe viele Bauwillige, die ein Grundstück suchen. Diese wünschen sich Klarheit, wie es im Eigenheimgebiet ,Kuhdrift’ weitergeht“, so Sebastian Tappe (CDU) auf der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung.

In der „Kuhdrift“ soll der Bebauungsplan komplettiert werden. Es gibt nämlich potenzielle Baugrundstücke, die bisher nicht bebaut werden können. Grund: Eine Erschließung durch Straßen und Versorgungsmedien ist nicht möglich, weil die entsprechenden Flächen sich in Privateigentum befinden.

In einem Umlegungsverfahren sollen nun Grundstücke entstehen, die für eine Bebauung geeignet sind. „Es kommt darauf an, zu organisieren, dass Straßen und Versorgungsleitungen verlegt werden können und verkaufbare Grundstücke entstehen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rosenkranz. Er hatte zur jüngsten Sitzung der Stadtvertretung beantragt, dass die für die Umlegung zuständige Vermessungs- und Geoinformationsbehörde des Landkreises und der Landeshauptstadt zum aktuellen Stand des Umlegungsverfahrens informiert. Mario Stenzel von der Behörde teilte mit, dass man mit den Eigentümern der betreffenden Flächen im Gespräch und weitgehend einig sei. Allerdings nicht mit allen. Er stellte in Aussicht, dass die Fragen bis Jahresende geklärt und das Verfahren abgeschlossen werden könne.

Zuvor hatte die Stadtvertretung mehrheitlich beschlossen, dass die dort entstehenden Grundstücke zwischen 600 und 900 Quadratmeter groß sein sollen. „Es ist besser, für Anfragen sowohl nach kleineren als auch größeren Grundstücken Angebote zu haben“, sagte Sebastian Tappe. Die Verwaltung hatte zuvor vorgeschlagen, sieben bis neun Grundstücke mit einer Größe von etwa 700 bis 800 Quadratmeter entstehen zu lassen.

Ungeklärt ist offenbar noch die Frage nach der Kostenbeteiligung für die künftige Erschließung. Sebastian Tappe auf SVZ-Nachfrage: „Wir lehnen ab, dass Grundstückseigentümer, die in der ,Kuhdrift’ bereits gebaut haben und Beiträge an den privaten Erschließungsträger gezahlt haben, nun durch die Stadt möglicherweise erneut zur Kasse gebeten und somit doppelt belastet werden. Die jetzt entstehenden Kosten für die weitere Erschließung müssen nach unserer Ansicht ausschließlich die neuen Bauherren zahlen.“ Andreas Münchow

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