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Ludwigsluster Tageblatt

24. Oktober 2017 | 06:18 Uhr

Hochzeit der Kreisverbände

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Delegierte der Volkssolidarität sagen Ja zum neuen Verband Südwestmecklenburg

Eine schlaflose Nacht hat hinter und ein „historischer“ Tag vor Petra Billerbeck gelegen. „Ich war so aufgeregt, schließlich machen wir jetzt zukunftsweisende Schritte“, sagt die Landesvorsitzende der Volkssolidarität MV. Die 65-Jährige begleitet die Fusion seit August vergangenen Jahres. Jetzt ist es endlich beschlossene Sache: Die beiden VS-Kreisverbände verschmelzen zum neuen Verband Südwestmecklenburg. Das haben 67 Delegierte einstimmig in Redefin beschlossen – rückwirkend zum 1. Januar 2016.

So rücken mehr als 2000 Mitglieder des Ludwigsluster Verbandes mit ca. 1000 der Hagenower Organisation zusammen. Allerdings ändert sich für die Mitglieder zunächst wenig, wie die neue Vorsitzende Jacqueline Bernhardt erklärt. „Die Zentrale wird auf dem Papier künftig in Hagenow stehen. Gleichzeitig bleibt der Alte Forsthof in Ludwigslust aber auch Haus der Volkssolidarität“, sagt die 39-Jährige. Auch für die 215 Mitarbeiter würde alles zunächst wie gehabt voran gehen. „Wir hoffen natürlich, dass durch die Fusion neue Synergien entstehen und wir langfristig neue Arbeitsplätze schaffen können“, fügt Jacqueline Bernhardt hinzu.

„Hier fusionieren zwei wirtschaftlich gesunde Kreisverbände“, sagt Holger Mieth, Kreisgeschäftsführer des Ludwigsluster Verbandes. Er soll ab 1. Januar 2017 die Geschäftsführung der neuen Organisation Südwestmecklenburg übernehmen, wenn sich seine Hagenower Kollegin, Margrit Schulz, in den Ruhestand verabschiedet. Holger Mieth verfolgt dabei ein eindeutiges Ziel: Noch stärker am sozialwirtschaftlichen Markt werden. „Wir werden die Schwerpunkte beider Kreisverbände noch mehr ausbauen“, sagt der Schweriner. So sei Hagenow stärker im Bereich der Pflege und Sozialpsychiatrie, Ludwigslust hingegen bei der Kinder- und Jugendarbeit. Der neu gewählte Vorstand wird den Verband Südwestmecklenburg zunächst für zwei Jahre leiten: Vorsitzende Jacqueline Bernhardt, ihre Stellvertreter Bernhard Ritzmann und Petra Billerbeck, Helmuth Naß, Edelgardt Fertyk und Elke Ferner. Und wenn alles gut läuft, „ist die nächste Fusion vielleicht gar nicht so fern“, so Petra Billerbeck.

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