Bresegard/Grebs : Hilfe für einen kleinen Storch

Nicht zu sehen, aber wirklich da: Im Storchennest in Bresegard werden in diesem Jahr drei Jungvögel großgezogen.
Nicht zu sehen, aber wirklich da: Im Storchennest in Bresegard werden in diesem Jahr drei Jungvögel großgezogen.

Kippflügel des Bresegarder Jungvogels auf Storchenhof Loburg behandelt. Dann gings zurück ins Nest

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09. Juli 2019, 12:00 Uhr

Rückkehr aus dem „Krankenstand“. Bei einem der drei Jungstörche im Nest in Bresegard bei Eldena war bei der Beringungsaktion Ende Juni ein gesundheitliches Problem festgestellt worden. „Er hatte einen Kippflügel“, erklärte Friedrich Güritz, auf dessen Grundstück der Mast mit dem Nest steht. Deshalb sei der Jungvogel zum Storchenhof Loburg (Sachsen-Anhalt) gebracht worden. „Dort wurde der Flügel ruhiggestellt.“ Wenige Tage später konnte das Bresegarder Ehepaar das inzwischen rund 2,5 Kilogramm schwere Storchenküken wieder in Empfang nehmen. Um es zurück ins Nest zu seinen beiden Geschwistern zu bringen, besorgte sich Friedrich Güritz einen Hubsteiger. Die Aktion gelang. Inzwischen lassen die Altstörche ihre Jungen auch schon mal längere Zeit allein. „Und nachts schlafen sie auch gern woanders“, sagt Friedrich Güritz.

Weniger glücklich verlief die Storchensaison im wenige Kilometer entfernten Grebs. Dort waren bei einem heftigen Gewitter zwei der drei Storchenküken verendet – „wahrscheinlich weil sie noch jünger als unsere waren“. Der dritte Jungstorch ist wenig später verendet. Nach Aussage von Friedrich Güritz möglicherweise wegen einer Pilzinfektion.

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