zur Navigation springen

Gross Laasch : Hilfe aus Europa für Dorfspielplatz

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Groß-Laascher erhielten Fördermittelbescheid / Freizeit-Areal soll sich ins Gesamtbild des Ortes einfügen

von
erstellt am 30.Dez.2014 | 07:00 Uhr

Die Freude auf dem Foto ist echt, denn in Groß Laasch ist es zu einer unerwarteten Weihnachtsbescherung gekommen. Der Fördermittelbescheid für den neuen Kinderspielplatz ist Bürgermeister Markus Lau ins Haus geflattert. 2013 ist der Antrag eingereicht worden. Jetzt läuft die aktuelle Förderperiode mit Mitteln aus Europa aus und eine neue steht an. „Wir haben uns schon auf eine neue Antragstellung eingerichtet, obwohl das wieder Zeitverzögerung bedeutet hätte“, sagt der Bürgermeister.


Im Früjahr soll begonnen werden


„Abenteuer pur – Naturspielplatz Groß Laasch“ heißt das Projekt offiziell, das mit maximal 59 500 Euro gefördert wird und mit dem nun im Frühjahr begonnen werden soll. Vorher muss die Gemeindevertretung oder mindestens der Hauptausschuss beraten, denn die Arbeiten sind auszuschreiben. Der Bewilligungsbescheid für die Fördermittel ist begrenzt bis zum 31. Oktober 2015, das heißt, dass die Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein müssen. Markus Lau hat keine Angst, dass die Laascher das nicht schaffen. „Unsere Einwohner können schon selbst mit Spaten und Harke einige Vorarbeiten machen. Die eigentlichen Arbeiten wird nachher eine Firma übernehmen. Fördermittel sind auch dazu da, Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Außerdem geht es für uns als Gemeinde auch um die Gewährleistung der Qualität der Arbeit“, erklärt der Bürgermeister. Der Spielplatz wird dort entstehen, wo er auch bisher war, das heißt gegenüber der Kindertagesstätte. „Wir haben für den Spielplatz ein Konzept entwickelt. Er soll sich ins Dorf einfügen. Es gibt einen kleinen Spielplatz im Wald, dann unsere Sreuobstwiese, und das alles soll eine Verbindung werden“, erklärt Jacqueline Bernhardt, die gemeinsam mit Andrea Weinke-Lau und Björn Kasch für das Spielplatzprojekt verantwortlich zeichnet.

Dieser soll vorwiegend aus Naturmaterialien entstehen. Wie man das bewerkstelligen kann, dazu haben Andrea Weinke-Lau und Jacqueline Bernhardt sich mit Anderen zusammengesetzt, denn es soll Holz verwendet werden, das mindestens 20 Jahre hält. Außerdem wurde der künftige Platz in Altersbereiche eingeteilt, so dass jeder sein Betätigungsfeld finden kann.

Das Gespräch mit den Einwohnern über deren Wünsche ist den Organisatoren ebenfalls sehr wichtig. Da kam zum Beispiel von der Kirchgemeinde der Wunsch nach einer kleinen Seilbahn, so wie es sie früher schon einmal gab, die aber sehr vermisst wird. „Es muss auch mit den Einwohnern das Problem gelöst werden, wo die Sitzgelegenheiten aufgestellt werden sollen“, ergänzt Andrea Weinke-Lau. Der Spielplatz soll generationenübergreifend angelegt werden, dass zum Beispiel auch die Fläche künftig für Volleyball genutzt werden kann, die Sportbegeisterte jetzt schon für sich erobert haben.

Das ganze Projekt hat auch den Hintergrund, die Attraktivität des Dorfes zu erhöhen. „Wir haben ein neues Eigenheimgebiet erschlossen, wir wollen junge Familien in Groß Laasch ansiedeln. Und der neue Spielplatz soll auch überregional ausstrahlen. Zum Beispiel durch die Einbindung des Radwanderweges. Wir können uns vorstellen, dass Familien aus Ludwigslust oder Neustadt-Glewe mit ihren Kindern hierher kommen“, blickt Bürgermeister Markus Lau voraus.
Handlungsbedarf habe aus verschiedenerlei Perspektive bestanden, erklärt er noch. Der bisherige Spielplatz sei baufällig gewesen. Es hätten sich kaum noch Kinder dahin verirrt.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen