Neustadt-Glewe : Hier sind die kleinen Hobbits los

Die Hobbit-Höhle gefällt den Mädchen und Jungen besonders gut.
Foto:
1 von 2
Die Hobbit-Höhle gefällt den Mädchen und Jungen besonders gut. 

Auf Gelände des Montessori-Kinderhauses Neustadt-Glewe entstand Spielplatz mit Natur-Erlebnis-Räumen. Dankeschönfest für Helfer

svz.de von
21. Juni 2016, 21:00 Uhr

Von der Hobbit-Höhle ins Hexenhaus – für die Kids kein Problem. Denn beides gibt es jetzt auf dem Spielplatz des Montessori-Kinderhauses „St. Julie Billiart“ (53 Kinder) in Neustadt-Glewe. Hier entstand in den vergangenen Jahren ein Spielplatz nach einem besonderen Konzept. „Wir wollten einen Spielplatz mit einem naturnahen Außenbereich schaffen“, sagt Leiterin Janet Gaberle. Dieser Tage nun hatte das Kinderhaus alle Helfer zu einem Dankeschönfest eingeladen, die bei der Planung und dem Bau des Spielplatzes geholfen haben.

Da ist zum Beispiel die Gartenplanerin Andrea Spaethe aus Niendorf a. d. Rögnitz, die nicht nur die Hobbithöhle, sondern u. a. auch den großen Wasserlauf und die Hügellandschaften auf dem Platz plante. Und auch beim Bau selbst dabei war. Ihr und vielen anderen, darunter dem Statiker Ralf Eilers, der die Statik für Spielhaus und Hobbit-Höhle berechnete, dankte Janet Gaberle herzlich. Und natürlich den Eltern. Sie leisteten – auch mit Kindern – in den fünf Jahren aktiver Bauphase 21 Arbeitseinsätze auf dem Spielplatz.

Planerin Andrea Spaethe: „Das Schöne dabei ist, den Weg zum Ziel, also dem Spielplatz, in der Gemeinschaft zu gehen und zu sehen, wie diese daran wächst.“ Gegenüber SVZ betonte Andrea Spaethe gestern auch die „tolle Zusammenarbeit“ mit dem Team des Montessori-Kinderhauses und dessen Leiterin Janet Gaberle. Diese wiederum hob den katholischen Kirchenvorstand als Träger des Kinderhauses hervor, der finanzielle Mittel bereit stellte. Weitere Mittel kamen von Sponsoren, wie z. B. dem Hof Denissen, und aus dem Verkauf von Basteleien sowie Getränken und Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt.

Janet Gaberle erwähnte nochmals, warum man sich für einen naturnahen Spielplatz entschieden hat: „Die Kinder sollen sich frei entfalten und ihr Spiel nach eigenen Ideen selbst erfinden. Setzt man ihnen lediglich Spielgeräte vor, sind die Kinder daran gebunden, weil man zum Beispiel auf einer Rutsche nur rutschen kann.“

Das bestätigen auch Rosa und Nele. „In der Höhle können wir Lagerfeuer spielen und uns verstecken.“ Wobei sie natürlich nicht an richtiges Feuer denken, sondern die Betonung eben auf „Spielen“ liegt.

Kevin wiederum gefallen die Sandkiste und das Hexenhaus. Sagt’s und klettert im Hexenhaus gleich mal ins Obergeschoss, um von dort aus dem Fenster zu schauen.

Auf dem Dankeschönfest, das sozusagen auch die Einweihung des Spielplatzes war, gab es natürlich auch Leckeres zu essen. Das Neustädter Bäcker-Ehepaar Ragna und Thomas Mahnke (der 5-jährige Sohn Emil besucht das Montessori-Kinderhaus) steuerte 20 Kilo Schweineschinken bei, der nach sechs Stunden im Backofen allen schmeckte.

Übrigens ist auf dem Kinderhaus-Gelände des Hauses derzeit ein weiterer Spielplatz im Bau: für die Krippenkinder. Er soll Ende dieses Jahres fertig werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen