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Ludwigslust : Hier könnten auch Ihre Bilder hängen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

In der neuen Grünen Kunststube schaffen Andrée Roth und Jörg Thomas Platz für jeden, der seine Werke zum ersten Mal öffentlich ausstellen will

von
erstellt am 07.Jan.2017 | 06:32 Uhr

Bisher hat Jörg Thomas seine Kunstwerke immer draußen unter freiem Himmel im grünen Hinterhof ausgestellt. Mit dem Jahreswechsel nun ist das auch drinnen möglich. „Wir haben uns die Farbe einfach ins Haus geholt“, sagt der Künstler. Wochenlang waren er und seine Lebensgefährtin Andrée Roth damit beschäftigt, das Erdgeschoss auszubauen, Böden neu zu verlegen, Vitrinen zu rücken und und Wände anzustreichen. Die strahlen jetzt in sattem Grün und geben der Kunststube ihren neuen Namen. „Grüne Kunststube passt auch gut zum Gelben Salon, der auf der anderen Straßenseite liegt“, sagt Jörg Thomas. Zurzeit hängen an den grünen Wänden seine Pastell-Zeichnungen von Mineralien und Kristallen. Im Dezember hatte die Grüne Stube probehalber an zwei Wochenenden geöffnet. „Mehr als Hundert Besucher schauten vorbei. Die Resonanz hat uns umgehauen“, sagt Thomas. Seit April im vergangenen Jahr zählte das Paar 2300 Gäste an den Wochenenden, 460 davon kamen allein in der Kunst- und Kulturnacht. Demnächst wird hier die Berliner Bildhauerin Ada Sahra Kösler das erste Mal Porträt-Malerei ausstellen. Danach wünschen sich Jörg Thomas und seine Lebensgefährtin Andrée Roth Werke von Menschen aus der Region, die noch nie ausgestellt haben. „Wir freuen uns über alles, was Rang und noch keinen Namen hat“, sagt Jörg Thomas. Ob talentierter Schüler oder Kursteilnehmer aus der Volkshochschule - jeder, der gern malt, solle die Möglichkeit bekommen, seine Bilder in der Öffentlichkeit zu zeigen. Thomas versteht das kostenfreie Angebot als „Starthilfe, die ermutigen soll, weiter zu machen. Jeder fängt klein an. Bei mir war es nicht anders.“ Wer also gern mit Jörg Thomas und Andrée Roth zusammenarbeiten möchte, meldet sich einfach in der Grünen Kunststube. „Wir schauen uns dann gemeinsam die Werke an und entscheiden, was wie lange in der Grünen Kunststube zu sehen sein wird.“

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